29.01.2003
Mannheim (29.01.03) - Arbeitsplätze abbauen, Inlandsgeschäft straffen - der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger will sich für die kommenden schwierigen Monate rüsten. Vorstandschef Herbert Bodner glaubt vorerst nicht an eine Erholung der deutschen Baukonjunktur.
Ziel der jüngsten Umstrukturierungsmaßnahmen ist nun, durch eine Zusammenlegung mindestens drei der derzeit 17 Inlands-Niederlassungen einzusparen. Die Sparte Ingenieurbau soll organisatorisch mit dem Auslandsbau zusammengelegt werden. Durch die Neuorganisation fallen Experten zufolge mehrere hundert Arbeitsplätze weg.
Bodner sagte, er rechne auch im Jahr 2004 nicht mit einem Aufschwung. Nach einem Minus von fünf Prozent im Jahr 2002 rechnet die Branche in diesem Jahr mit einem Umsatzrückgang von vier Prozent. Der Hauptverband der Deutschen Bauwirtschaft hat für 2003 einen Verlust von 40.000 Arbeitsplätzen am Bau in Deutschland prognostiziert.
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