19.03.2003
Essen (19.03.03) - Hans-Peter Keitel, Chef des Essener Baukonzerns Hochtief, ist Optimist: "Ich bin fest davon überzeugt, dass es im kommenden Jahr mit der Baukonjunktur in Deutschland wieder aufwärts geht", sagte Vorstandschef. Das laufende Jahr allerdings sei noch nicht vom wirtschaftlichen Aufschwung geprägt und müsse "für unangenehme Entscheidungen" genutzt werden.
Auf Grund der Überkapazitäten wird in der Baubranche 2003 mit einem weiteren Stellenabbau gerechnet. gegen diesen Trend wird sich nach Angaben Keitels Hochtief entwickeln. Man habe die Hausaufgaben gemacht und 2003 weiter wachsen. Das Ergebnis werde stärker steigen als die Bauleistung. So soll in Deutschland die Gewinnzone erreicht werden. Allerdings macht Hochtief 85 Prozent seiner Geschäfte im Ausland.
Keitel machte sich für eine stärkere Mobilisierung von privatem Kapital zur Bewältigung öffentlicher Bauaufgaben stark: "Die Baukonzerne können sofort loslegen, um den Bau von Krankenhäusern, Schulen, Universitäten oder auch Gefängnissen privat zu finanzieren und zu betreiben", sagte er. Allerdings fehle es in Deutschland noch am Mut, solche Vorhaben zu realisieren.
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