Moderne Architektur: Spatenstich für Stralsunder Ozeaneum

07.09.2005

Kaum einen Monat nach der Übergabe des 25-Millionen-Euro-Förderbescheides durch Staatssekretär Tilo Braune an das Deutsche Meeresmuseum erfolgte bereits der 1.Spatenstich für den Neubau des Ozeaneums in Stralsund.

"Mit dem Baugeschehen beginnt nun die eigentliche Bewährungsprobe. Angesichts des hohen Engagements aller Beteiligten bin ich sehr zuversichtlich, dass wir im Frühjahr 2008 gemeinsam auch die Eröffnung feiern können", sagte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen am Dienstag in Stralsund.

Der Bund übernimmt die Hälfte der Finanzierungslast des 50 Millionen Euro teuren Neubauvorhabens. Weitere Fördermittel erhält der Bauherr, das Deutsche Meeresmuseum vom Land Mecklenburg-Vorpommern (12,5 Millionen Euro) und der Hansestadt Stralsund (5,1 Millionen Euro).

Der Entwurf des Stuttgarter Architekten Behnisch, der den internationalen Architektenwettbewerb gewann, ist architektonisch spektakulär und anspruchsvoll. Das Ozeaneum wird aus vier Baukörpern bestehen, die in ihrer Form an wasserumspülte Steine erinnern. Der Neubau verspricht, ein überzeugendes Beispiel der Moderne des 21. Jahrhunderts zu werden. "Bei allem Anspruch darf aber auch die Wirtschaftlichkeit und Funktionalität nicht außen vor bleiben", so Braune. "Deshalb bin ich dankbar, dass die Architekten fest versprochen haben, den Finanzrahmen für das ehrgeizige Projekt einzuhalten." Der Neubau eröffnet dem Deutschen Meeresmuseum ganz neue Möglichkeiten, seine Anziehungskraft deutlich zu stärken. Der Staatssekretär zeigte sich überzeugt, dass das Ozeaneum als Leuchtturmprojekt in Mecklenburg-Vorpommern große Chancen für die Region und den Ostsseeraum, insbesondere für die so wichtige Tourismuswirtschaft, bietet.

Gute Chancen sieht Braune auch dafür, dass Bauunternehmen aus dem Osten von dem Neubauvorhaben profitieren können. Die Unternehmen aus den neuen Bundesländern seien leistungsfähig und fachkundig. Sie hätten deshalb gute Chancen, sich im Wettbewerb um die anstehenden Bauleistungen durchzusetzen.


Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

 

 

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