Bilfinger Berger strebt Gewinnplus und Rekordleistung an

Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger ist nach Ablauf von drei Quartalen zuversichtlich, 2006 einen Rekord bei der Konzernleistung und einen Gewinnanstieg abliefern zu können.

 

Mannheim   -  13.11.2006

Laut Nachrichtenagentur Reuters teilte der Branchenzweite nach Hochtief am Montag in Mannheim mit, das operative Ergebnis (Ebita) sei von Januar bis September auf 51 Millionen Euro von 43 Millionen vor Jahresfrist gestiegen. Die Leistung habe im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 5,65 Milliarden Euro zugelegt. Der Auftragsbestand liege vor allem durch die lebendige Nachfrage aus dem Ausland nach Infrastrukturprojekten mit 8,55 Milliarden Euro um ein Fünftel höher als vor Jahresfrist.

"Für das Gesamtjahr rechnen wir nicht nur mit einer erheblichen Zunahme des Ebita, sondern auch mit einer weiteren Steigerung des Konzernergebnisses gegenüber dem Vorjahr", teilte der Vorstand des vor 126 Jahren gegründeten Unternehmens mit. Die Summe der abgerechneten Konzernleistung soll auf den Rekordwert von mehr als 7,7 Milliarden Euro klettern. 2005 hatte Bilfinger Berger bei einem operativen Ergebnis von 115 Millionen Euro nach Steuern 66 Millionen verdient. Die Leistung hatte der Konzern auf die Rekordmarke von mehr als sieben Milliarden Euro hochgetrieben.

Nach einem verlustreichen ersten Halbjahr überraschte Bilfinger Berger die Analysten mit seinem Neunmonatsergebnis positiv. Die von Reuters befragten Finanzexperten hatten im Schnitt nur mit einem operativen Ergebnis von 40 Millionen Euro gerechnet. Vor allem in dem mit Zukäufen gestärkten Dienstleistungsgeschäft für Industrie- und Gewerbekunden verzeichnete Bilfinger Berger im dritten Quartal ein kräftiges Wachstum. Das operative Ergebnis vervielfachte sich in den Monaten Juli bis September auf 66 (Vorjahr: 15) Millionen Euro und ließ den Überschuss auf 40 (sieben) Millionen hochschnellen.

Im ersten Halbjahr hatte Bilfinger Berger für zwei verlustreiche Mautprojekte in Deutschland und Australien viel Lehrgeld bezahlt. Diese Gewinneinbuße will der Konzern im Schlussquartal wieder wettmachen und drei ältere Infrastrukturprojekte verkaufen, die über Jahre betrieben und finanziert wurden und nun eine hohe Rendite abwerfen sollen.

 

 

 

 

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