SSF - Projekttag 2009
München - 17.02.2009
Unter dem Slogan "Dialog ist der Anfang von allem" stand der Projekttag 2009, zu dem SSF Ingenieure am 17. Februar in die BMW Welt einlud. Die Gästeliste las sich wie ein Who is Who des Bauingenieurwesens: Weit über 600 Gäste waren der Einladung gefolgt, um einen Rundumblick des Profils von SSF zu erhalten. Im Auditorium, das eigens im SSF-Blau illuminiert war, durfte man sich ein Bild der Leistungsfähigkeit einer der führenden deutschen Ingenieurgesellschaften auf den Gebieten des Bauingenieurwesens und des Grundbaus machen.
Victor Schmitt, neben Dieter Stumpf Mitbegründer von SSF, hieß die Zuhörer willkommen und lieferte einen ersten Einblick in die inzwischen 38-jährige Firmengeschichte, die sich bilderbuchartig entwickelte. Doch spricht man mit Mitarbeitern, merkt man schnell, dass es nicht am Glück allein liegt, dass SSF heute da stehen wo sie stehen: Die Geschäftsführer sahen viele Entwicklungen voraus, nahmen oftmals Umwege in Kauf, da sie wussten, dass dies der einzige Weg zum Ziel sein konnten. Offene Bürotüren, eine eigene Entwicklungsabteilung, eine eigene Grafikabteilung und vor allem die immer groß geschriebene Kooperation mit allen Beteiligten führten zum Erfolg.

Auch im Auslandsgeschäft zeigte es sich schnell, dass funktionierende dauerhafte Geschäfte nur möglich sind, wenn man sich Partner vor Ort sucht. Inzwischen gibt es neben den fünf Standorten in Deutschland auch Dependancen und Partnerschaften mit lokalen Büros in China, Polen und Rumänien. Nach Auskunft von Matthias Scholz, der über das Engagement der SSF Ingenieure auf internationaler Ebene berichtete, zeigt es sich immer wieder, dass die Notwendigkeit des intensiven Dialogs mit dem Kunden gerade im Ausland bei deutschen Ingenieuren unterschätzt wird. Die Kompetenzen des Projektmanagements sowie die vielgefächerten Ingenieurdisziplinen tragen zum dauerhaften Erfolg bei.
Allein die Ausführungen zur BMW Welt wären einen nachmittagfüllenden Vortrag wert gewesen: Nicht nur die Massen, wie 60000 Kubikmeter verbauter Beton, drei Millionen Meter handverlegter Stahl, 15000 Quadratmeter Glasfassade sind hier beeindruckend. Eine nachhaltige Energieversorgung, eine wohlkonzipierte Innentopografie sowie die Multifunktionalität der Räume überzeugen die Besucher des spektakulären Erlebnis- und Auslieferungszentrums vis a vis des nicht minder spektakulären Münchner Olympiastadions.

Doch dem Vortrag Ferdinand Tremmels folgten acht weitere Werkberichte, die allesamt die Firmenphilosophie verdeutlichen: SSF Ingenieure fühlen sich der Form und Gestaltungsfindung verpflichtet. Sie setzen Stahl und Beton als Baustoffe der Gegenwart und der Zukunft ökonomisch, ökologisch und kreativ ein. Transparente und leichte Bauwerke, klare und zurückhaltende Konstruktionen sowie sorgfältige Durchbildungen der baulichen Einzelheiten entsprechen ihrem Bestreben nach Effizienz, Funktionalität und Schönheit.
Beim anschließenden get-together fand ein reger Austausch über Gesehenes und Gehörtes statt. Auch, dass viele Vorstandsmitglieder, Mitglieder von Arbeitskreisen und Ausschüssen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anwesend waren, verdeutlicht das Engagement der SSF Ingenieure, das weit über das normale Maß hinaus geht.
Bleibt nur noch der Vorschlag, künftig eine Projektwoche anstelle eines Projekttages zu veranstalten, um den Werken den ihnen gebührenden Raum zu ermöglichen.
gü
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