Panoramaturm Betzelhübel aus korrosionsfreiem Aluminium

Geringer Wartungs- und Pflegeaufwand

 

München   -  22.07.2013

20 m hohes Bauwerk erhebt sich auf dem Betzelhübel in der Gemeinde Ottweiler

Panoramaturm BetzelhübelDie Stadt Ottweiler hat ein neues Wahrzeichen: Gerade rechtzeitig zur Wandersaison wurde ein Aussichtsturm fertig gestellt, von dem aus Spaziergänger das Umland überblicken können. Der Panoramaturm Betzelhübel ist eine 20 m hohe Aluminiumkonstruktion und wurde von der Peter Maier Leichtbau (PML) GmbH in nur zehn Wochen Netto-Bauzeit errichtet. Im Gegensatz zu anderen Materialien ist das Leichtmetall korrosionsfrei und kann Wind und Wetter problemlos standhalten. So fallen kaum Instandhaltungskosten an. Die Überschaubarkeit des Preises erleichterte der Stadt Ottweiler die Finanzierung erheblich: Von den insgesamt 250.000 Euro Kosten wurden 245.000 Euro durch Spenden und Zuschüsse gedeckt.

Ein Ort zum Ausruhen und Verweilen, an dem man die Gedanken in die Ferne schweifen lassen und die Aussicht genießen kann: Vom Betzelhübel in der Gemeinde Ottweiler wird ein herrlicher Blick über Hügellandschaften und den angrenzenden Pfälzer Wald, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands, geboten. Auf dem Gipfel in 427 m Höhe laufen die beliebten Premiumwanderwege Steinbachpfad und Schauinsland-Weg zusammen, auch der Einstieg in die Mountainbikestrecke Flowtrail ist nicht weit. Für Alt-Bürgermeister Hans-Heinrich Rödler war dies der ideale Standort für einen Aussichtsturm. Bereits in den 30ern wurde hier ein Holzturm errichtet, der jedoch wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Also setzte Rödler das Projekt für einen Neubau in Gang, das von seinem Nachfolger Holger Schäfer energisch vorangetrieben wurde.

Kaum Instandhaltungskosten durch korrosionsfreies Aluminium

KonstruktionDa der Turm ständig Wind und Wetter ausgesetzt ist, kam eine Konstruktion aus Holz wie beim Vorgänger nicht in Frage: Viel zu empfindlich reagiert das Material auf Nässe und Trockenheit, sowie diverse Schädlinge. Um das Projekt schnell und mit geringem Kostenaufwand zu realisieren sowie eine längerfristige Stabilität der Aussichtsplattform zu gewährleisten, musste ein Material her, das handlich im Aufbau und gut zu pflegen ist. Die Wahl fiel daher auf eine reine Aluminium-Konstruktion. „Aluminium ist korrosionsfrei und wird durch die Witterung nicht beschädigt“, erklärt Jörg Petrowski, Vertriebsleiter von der mit dem Bau beauftragten PML GmbH. „Das bedeutet vor allem, dass auch die Folgekosten realistisch eingeschätzt werden können, da es nur einen sehr geringen Wartungs- und Pflegeaufwand gibt.“

Das Leichtmetall bildet eine natürliche  Oxidschicht, die das Material vor Abnutzung durch Feuchtigkeit und andere Umwelteinflüsse schützt. Die Treppengeländer des Bauwerks sind zusätzlich eloxiert. Bei diesem Verfahren wird die Metalloberfläche in eine dichte und sehr harte Oxidschicht umgewandelt und ist acht Mal härter als Rohaluminium und somit auch zweimal härter als Stahl. Es bietet dadurch auch zusätzlichen Schutz vor mechanischen Einflüssen.

Aufgrund der einfachen Systembauweise konnte der Turm vor Ort schnell zusammengebaut und aufgestellt werden. Auch die geringe Dichte des Metalls kam den Bauarbeiten dabei zu Gute: Aluminium ist trotz seiner hohen Beständigkeit sehr viel leichter als beispielsweise Stahl. „Lediglich das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung“, erinnert sich Petrowski. „Wegen des harten Winters mussten wir die Arbeiten zwischenzeitlich unterbrechen. Letztendlich betrug die Netto-Bauzeit aber nur zehn Wochen.“

Hohe Spendenbeteiligung entlastet die Gemeindekasse

Damit Spaziergänger auch bei feuchter Witterung den Aufstieg wagen können, sind die Quali-Grip-Laufflächen der Stufen besonders rutschfest. Die Aussichtsplattform wird zudem von einem Trapezblechpultdach geschützt. „Aber hier scheint oft die Sonne“, sagt Bürgermeister Schäfer optimistisch.

Das 60-Kubikmeter-Betonfundament mit einer Fläche von 4,8 x 3,8 m wurde von der Ottweiler Baugesellschaft (OBG) AG gespendet. Auch bei der übrigen Finanzierung kam Unterstützung von allen Seiten. Die Stadt musste letztendlich nur 2 Prozent des Preises zahlen. „Viele Spenden haben wir durch direkte Bürgerbeteiligung gewonnen, es wurden Treppenstufen und Podeste gestiftet“, erzählt Schäfer. Auch der Name wurde aus über 200 Vorschlägen ausgewählt und gemeinschaftlich beschlossen. Der Betzelhübel Panoramaturm ist damit ein wahres Gemeinschaftsprojekt der ganzen Stadt.  Er soll nun als Magnet für Wanderer und Besucher der Stadt dienen.

Quelle: Peter Maier Leichtbau (PML) GmbH / Pressebüro Gebhardt-Seele
Fotos:
Peter Maier Leichtbau (PML) GmbH

 

 

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