Ausstellung "Stadtoasen" auf BUGA eröffnet

03.05.2005

München (02.05.2005) - "Lebendige und lebenswerte Städte sind das Kernziel bayerischer Städte- und Wohnungsbaupolitik. Dazu gehört ein attraktiver öffentlicher Raum mit Stadtgrün unterschiedlichster Art, der die Menschen zum Aufenthalt und zum Verweilen einlädt", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Stadtoasen" auf der Bundesgartenschau am 2. Mai 2005 in München. Die Ausstellung zeigt Gestaltungen von Plätzen, Parks und Gärten, die zum größten Teil im Rahmen von Förderprogrammen des Freistaates Bayern entstanden sind. Die Projekte geben Anregungen, wie qualitätsvolle Freiräume entstehen können.Der Freistaat Bayern fördert seit fast 35 Jahren die städtebauliche Erneuerung mit vielfältigen Förderprogrammen. Seither haben EU, Bund und Freistaat über 3 Milliarden Euro für die Stadterneuerung im Rahmen der Städtebauförderung bereitgestellt. Im Rahmen der Siedlungsmodelle Bayern entsteht in 12 Städten innovativer Städtebau. Die Staatsregierung hat dafür etwa 100 Millionen Euro aus Privatisierungserlösen als zinsgünstige Darlehen zur Verfügung gestellt. Wesentlicher Bestandteil aller Projekte ist die Entwicklung qualitätsvoller Freiräume als Aufenthalts-, Kommunikations- und Bewegungsraum für alle Bewohner, ohne dabei das gleichrangige Ziel einer angemessenen baulichen Verdichtung aus den Augen zu verlieren. Schmid: "Freiräume in unseren Städten sind vielmehr als nur Zwischenräume einer dichten Bebauung. Sie prägen die Identität unserer Orte. Sie bestimmen in hohem Maße das Lebensgefühl der dort wohnenden und arbeitenden Menschen".

Modellvorhaben des "Experimentellen Wohnungsbaus in Bayern" verfolgen das Ziel, zeitgemäße und innovative, in die Zukunft gerichtete Wohnkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und in der Praxis zu erproben. Neben ökologischer und ökonomischer Bautechnik ist seit mehr als 20 Jahren die Gestaltung des Wohnumfelds als Basis für eine lebendige Nachbarschaft zentrales Anliegen dieser Wohnmodelle. Insgesamt förderte der Freistaat seit 1984 etwa 100 innovative Wohnprojekte mit etwa 120 Millionen Euro. Das Modellvorhaben "Lebendige Wohnquartiere" verfolgt das Ziel, ältere Quartiere durch gezielte Maßnahmen an Gebäuden und Umfeld zu stabilisieren.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, München
http://www.stmi.bayern.de

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