Ausstellung "Siedlungsmodelle Bayern" in Zagreb

München - 20.01.2006

Beckstein: "Praxistaugliche Lösungen für besseres und gleichzeitig billigeres Bauen"

Bei den Siedlungsmodellen gehe es nicht um eine spektakuläre Architektur. Sie sollten Beispiel geben, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung mit praxistauglichen Lösungen billiger und besser umgesetzt werden kann, so der Innenminister Dr. Günther Beckstein anlässlich der Ausstellungseröffnung "Siedlungsmodelle" in Zagreb am 20.01.2006 zu den Zielen des bayerischen Modellvorhabens.
Nach Stationen in Moskau, Shandong, Brüssel, Budapest und Edinburgh zeigt die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern die Ausstellung "Siedlungsmodelle Bayern" auf Einladung des kroatischen Ministeriums für Umweltschutz, Urbanismus und Bauwesen in der Glyptothek der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Zagreb.
"Der Freistaat Bayern sieht es als wichtige Aufgabe des Staates an, Investoren die Möglichkeit zu bieten, zukunftsfähige Lösungen zu erarbeiten. Unsere Grenzen sehen wir dort, wo staatliches Handeln überflüssig oder hinderlich wäre, wie etwa bei der späteren Umsetzung der Lösungen", so Beckstein. Mit dem Förderprogramm "Siedlungsmodelle" brachte der Freistaat zusammen mit 12 Kommunen modellhafte Stadtquartiere und Siedlungsgebiete auf den Weg. Derzeit sind auf den Projektstandorten rund 2.700 Wohnungen in Bau oder bereits fertig gestellt. Dazu kommen zahlreiche öffentliche Einrichtungen und Grünanlagen. Die Bayerische Staatsregierung stellt den 12 Kommunen Darlehen in Höhe von insgesamt 102 Millionen Euro aus Privatisierungserlösen zur Verfügung. Damit konnten sie die Projektentwicklungskosten vom Grunderwerb über die Planung bis hin zur Erschließung zwischenfinanzieren. Private Investoren und Bauherren setzen die Maßnahmen um. Diese haben sich beim Erwerb der Grundstücke vertraglich verpflichtet, standortbezogene Qualitätsstandards einzuhalten. Im Frühjahr diesen Jahres ist die Ausstellung in München und Augsburg, im Herbst in Nürnberg, Fürth und Erlangen zu sehen. Näheres zu den Siedlungsmodellen ist im Internet unter http://www.siedlungsmodelle.bayern.de. abrufbar.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

 

 

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