Ausstellung der Entwürfe in der Autobahndirektion Nordbayern in Nürnberg und in der Obersten Baubehörde in München.
München/Nürnberg - 21.01.2010
Der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal und der Präsident der Autobahndirektion Nordbayern Helmut Schütz haben heute die eingereichten Entwürfe und die Preisträger des Wettbewerbs zum Neubau der Talbrücke Heidingsfeld vorgestellt.
Ein 1. Preis wurde nicht vergeben.
Den 2. Preis mit jeweils 40.000 Euro erhalten
Den 3. Preis mit 28.000 Euro erhält das
Ausstellung in der Autobahndirektion Nordbayern in Nürnberg und in der Obersten Baubehörde in München
Die Ergebnisse des Wettbewerbs und die Ausstellung der Entwürfe erfolgt
Neubau der Talbrücke Heidingsfeld
Im Rahmen des sechsstreifigen Ausbaus der A 3 im Raum Würzburg wird auch ein Neubau der Talbrücke Heidingsfeld erforderlich. Wegen der exponierten Lage der 630 Meter langen Brücke im Süden Würzburgs wurde parallel zum Planfeststellungsverfahren für den Ausbauabschnitt der A 3 ein Wettbewerb für den Neubau der Brücke durchgeführt. Ziel des Wettbewerbes ist es, den am besten geeigneten Entwurf zu finden. Dabei stehen Kriterien wie Gestaltung und Einfügung in die Landschaft, Ausführbarkeit und Bauzeit, Umweltverträglichkeit sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Vordergrund.
Der Wettbewerb wurde europaweit ausgeschrieben. Um auch kleineren Ingenieurbüros die Teilnahme zu ermöglichen, wurden zwei getrennte Teilnehmergruppen gebildet: Ingenieurbüros mit weniger als 75 Mitarbeitern und Büros mit mehr als 75 Mitarbeitern. Bedingung für die Teilnehmer war auch die Hinzuziehung eines Architekturbüros, da den gestalterischen Aspekten besondere Bedeutung beigemessen wird.
Zum Bewerbungsschluss am 2. April 2009 lagen der Autobahndirektion Nordbayern 31 Bewerbungen vor. Nach den Kriterien der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) sowie durch Losentscheid wurden sieben Büros ausgewählt und gebeten, einen Entwurf zu erstellen.
Bei der Preisgerichtssitzung am 20.01.2010 wurden die Preisträger ermittelt. Das Preisgericht setzt sich zusammen aus dem Oberbürgermeister der Stadt Würzburg Georg Rosenthal und weiteren Vertretern der Stadt, Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, der Autobahndirektion Nordbayern sowie Hochschulprofessoren. In einem nachfolgenden Verhandlungsverfahren wird nun ermittelt, welcher der Preisträger mit der Entwurfsbearbeitung für die Talbrücke beauftragt wird.
Kontakt
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Pressereferentin Frau Schmidt (0911/4621-401) und H. Falk (0911/4621-351)
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