Die „icbp – International Conference on Building Performance“, die am 20./21. September 2010 in Berlin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stattfindet, stellt die ganzheitliche, durchgängige Optimierung von Gebäuden in den Mittelpunkt der Veranstaltung.
Berlin/Braunschweig/Nürnberg - 09.08.2010
Praxisnahe Vortragsbeiträge und kontroverse Diskussionsforen werden gleichermaßen neue Visionen und Chancen aufzeigen. Diese werden zudem der Frage nachgehen, welche ungenutzten Potenziale von Architektur über innovative Gebäudetechnologien und Materialien heute immer noch in unseren Gebäuden stecken: Welche Optionen ergeben sich trotz des hohen technischen Standards, wenn wir der unausweichlichen Entwicklungsrichtung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und dem Schutz der Umwelt Folge leisten wollen und den Blickwinkel auf das Gebäude als eine Einheit richten?
Die Gebäudeperformance wird von einer Vielzahl von Einflussfaktoren bestimmt: Neuen architektonischen Ansätzen, dem Einsatz innovativer Gebäudetechnologien und smarter Materialien, einer kontrollierten Energieeffizienz und Betriebsoptimierung aller Gebäudetechnologien bis hin zu neuen Formen der Zusammenarbeit und Visionen für Städte, Gebäude, Wohn- und Arbeitswelten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem intelligenteren, synchronisierten Gebäude- und Anlagenbetrieb innerhalb des gesamten Gebäudelebenszyklus. Kostensensitivität und Technikaffinität dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass der Mensch als Nutzer im Mittelpunkt steht. Dies spiegelt auch das anspruchsvolle Konferenzprogramm wider.
Die ganzheitliche Optimierung des Lebenszyklus der Gebäude ist der Leitgedanke, der allen Disziplinen die Entwicklungsrichtung vorgibt. Dabei wird der Mensch als Nutzer in die Überlegungen integriert. „Nur in einem gemeinschaftlichen Dialog von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kann eine ökonomisch und ökologisch messbare Optimierung aller Prozesse erzielt werden“, ist sich Prof. Dr.-Ing. Werner Jensch, geschäftsführender Gesellschafter der Ebert-Ingenieure und Experte für Gebäudeautomation und Energieeffizienz sicher. „Ähnlich wie andere Industriebereiche sollten wir analog dem Lieferkettenmanagement einen durchgängigen, transparenten Informationsfluss von Investoren und Projektentwicklern zu Architekten über die Planer und Hersteller bis in die ausführenden Unternehmen der Gebäudeindustrie etablieren und den gegenseitigen Dialog als Impulsgeber und Motor für neues Networking in unserer Branche nutzen.“
„Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten von einer zielgerichteten, integral abgestimmten Planung über ein Inbetriebnahmemanagement bis hin zu regelmäßigen Inspektionen und ein kontinuierliches Monitoring im laufenden Betrieb zu realisieren“, betont Univ. Prof. Dr.-Ing. M. Norbert Fisch, Leiter des Institutes für Gebäude- und Solartechnik (IGS) an der TU Braunschweig. Er ist ein großer Verfechter des direkten Erfahrungsaustauschs zwischen den Playern auf dem Markt und für praxisnahe Forschung. „Seit Jahren spielen wir in Deutschland und Europa in der angewandten Forschung für energieeffizientes Bauen und bei der Nutzung erneuerbarer Energien mit in der ersten Liga. Wir müssen jetzt den Schritt von den vielen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gemeinsam mit der Industrie in die tägliche Praxis schaffen und stetig offen für neue Ansätze, Produkte und Lösungen sein.“
Die zweisprachige Konferenz icbp, zu der über 250 Teilnehmer erwartet werden, steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird gemeinsam von den Partnern Ebert-Ingenieure und dem Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS) an der TU Braunschweig durchgeführt.
Quelle: EB - Partner GmbH & Co. KG
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