4. Symposium IDMVU: Innovatives Instandhaltungsmanagement

„Infrastruktur-Daten-Management für Verkehrsunternehmen (IDMVU) – Innovatives Instandhaltungsmanagement“ stand im Fokus des 4. Symposiums IDMVU.

 

Wiesbaden   -  10.12.2010

Rund 100 Vertreter aus Verkehrsunternehmen, IT-Firmen, Ingenieur- und Planungsbüros, Bauunternehmen, Verbänden und Behörden sowie der Wirtschaft nahmen in Darmstadt an der zweitägigen Veranstaltung teil und diskutierten ergänzend zu den Vorträgen mit den Referenten über den aktuellen Stand des IDMVU und die Thematik des Forschungsvorhabens IDMVU Stufe 4.

Inhalt und Ergebnisse des Symposiums

Mit dem Abschluss der Stufen 1 bis 3 und der Erstellung der beiden Leitfäden für die Umsetzung des IDMVU und die Anwendung des IDMVU-basierten Instandhaltungs-Managements erfolgten bereits die ersten Praxisapplikationen bei Verkehrsunternehmen wie der AVG Karlsruhe und der SSB Stuttgart mit dem Standard IDMVU. Auf dieser Basis fand das 4. Symposium IDMVU mit dem Themenschwerpunkt Instandhaltungsmanagement statt und gab zudem einen Ausblick auf die anstehende kommende Stufe 4.

Thomas Giemula vom BMVBS, der auch die Moderation führte, verdeutlichte zu Beginn nochmals die Relevanz und das intensive Interesse des Bundes am Forschungsvorhaben, um in seinem späteren Vortrag dann detaillierter auf die Projektfortschreibung einzugehen.
Von der Fach- und Koordinierungsstelle wurde verdeutlicht, dass eine Umsetzung in die Praxis in möglichst vielen Unternehmen jetzt stattfinden sollte und dass alle Beteiligten im Bereich der Schieneninfrastruktur in Zukunft die Grundlagen und Funktionalität von IDMVU fordern sollten. Die Umsetzung und Pflege des Standards IDMVU kann durch unterstützende Maßnahmen und aktive Mitwirkung aller Beteiligten zielführend mitgestaltet werden.

Nutzen und Ausblick

Alle Vortragenden aus den unterschiedlichen Bereichen der Verkehrs-, Industrie- und Bauunternehmen, Behörden sowie der IT-Branche unterstrichen sehr deutlich den Stellenwert des konzeptionellen IDM-Modells und des Schnittstellenstandards IDMVU (siehe VDV-Schrift 456). Hierdruch sind zum einen dauerhafte Synergieeffekte nutzbar und nachhaltige wirtschaftliche Verbesserungen erreichbar, sowie zum anderen verbesserte und fundierte Geschäfts- und Entscheidungsprozesse möglich.

Referenten, die bereits aus der Praxis berichteten, wie z.B. Dr. Bickelhaupt von der AVG Karlsruhe, waren sich in ihrem Resümee darüber einig, dass das IDMVU-Modell gut durchdacht ist und bei der Umsetzung in die Praxis keine Defizite festzustellen sind. Die Führungsebenen in den Unternehmen werden sicherlich auf Grund der deutlichen und nachhaltigen Vorteile des IDMVU die zukunftweisenden Schritte auf der Basis des IDMVU grundlegend fördern und entsprechende Meilensteine mit setzen. Diese Impulse werden sicherlich zu erwarten sein.

Auf Grund des ergänzenden Handlungsbedarfs und der anvisierten Ziele werden mit dem neuen Forschungsvorhaben IDMVU Stufe 4 weitere grundlegende Elemente realisiert.
Dazu wurde ebenfalls ein Ausblick auf Verbindungen und Abgleiche mit nationalen und internationalen Initiativen, Konzeptionen und Modellen wie OKSTRA/OKSTRA kommunal und INSPIRE gegeben.
Weitere Informationen zum Symposium mit den kompletten Vorträgen können auf der Website www.idmvu.org nachgelesen bzw. heruntergeladen werden. Die für IDMVU zuständige Fach- und Koordinierungsstelle steht für weitere Informationen bereit.

Fazit    

Als grundlegendes Fazit konnte insgesamt gezogen werden, dass die bisher entwickelten anforderungs- und praxisorientierten sowie zukunftsweisenden Ergebnisse und Aktivitäten des IDMVU dringend und konsequent um- und fortzusetzen sind. Wichtig wird auch sein, dass die Industrieunternehmen wirksam das Thema IDMVU mit ihre Planungen und Lösungen einbinden.  Das Interesse der Anwesenden an IDMVU war insbesondere auch im Hinblick auf den erheblichen Nutzen unverkennbar positiv und optimistisch.

Quelle: IDMVU

 

 

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