Erneut war Building Information Modeling (BMI) das Thema einer sehr gut besuchten Fortbildung der Ingenieurakademie Bayern.
München - 20.05.2011
Einen lebendigen Einstieg in das Thema gab Dr. Thomas Liebich (Foto: rechts). Anschaulich führte er die Teilnehmer aus den Ursprüngen des technischen Zeichnens heraus an die moderne BIM-Idee heran. Darüber hinaus wurden grundlegende Fragen wie „Was kommt auf uns zu?“, „Wo liegen die Vorteile?“, und „Kostet es mehr?“ beantwortet.
Darauf aufbauend informierte Prof. Rasso Steinmann (2.v.l.) über die weltweite Aktualität des Themas. Für Deutschland wurde ein klarer Aufholbedarf deutlich. In diesem Zusammenhang stießen Informationen über„GreenConServe“, eine Förderung des Bundes, auf großes Interesse.
Dipl.-Ing. August Pries (2. v. r.)berichtete über Erfahrungen der CAD-Stelle Bayern, diesich stark für BIM-Verfahren einsetzt. Dem Besucher konnte so vielleicht sogar die Frage, welche Lösung für ihn die passende ist, beantwortet werden. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Dipl.-Ing. Dirk Münzner mit einem Einblick in die Erfolgsgeschichte der Firma Boll und Partner, die seit einiger Zeit auf BIM-Verfahren setzt. Die Durchgängigkeit der Planung wurde an mehreren Projekten vorgeführt. Auf besonderes Interesse stieß der Workflow zwischen Revit Structure und SOFiSTiK, sowie die Möglichkeit einer 4D/5D-Planung.
„Die Zusammenarbeit in einem BIM-Projekt ist wie in einem Sinfonie-Orchester zu verstehen. Erst wenn jeder sein Instrument beherrscht können alle zusammen mit den Proben beginnen“, so Moderator Dipl.-Ing. Thomas Fink (m.) abschließend.
Autor: M.Eng. Roland Suhr
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