DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer

18.06.2003

Berlin (17.06.03) Die deutsche Wirtschaft stockt beharrlich; eine Konjunkturbelebung ist nicht abzusehen: Dies ist das Fazit der DIHK-Konjunkturumfrage 2003. Die Umfrage, deren Ergebnisse Martin Wansleben Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gestern in Berlin vorstellte, basiert auf Aussagen von über 21.000 Unternehmen. Und sie zeigt kein erfreuliches Bild, da die Unsicherheit bei Unternehmen und Konsumenten tief sitze und eine Besserung nicht in Sicht sei, sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer in Berlin. Im Frühsommer vergrößerten sich zudem die Befürchtungen, dass der Export, der bisher einziger Wachstumspfeiler gewesen sei, aufgrund des starken Euro, zurückgehen werde.
"Die enttäuschende Weltkonjunktur nach dem Ende des Irak-Krieges sowie der rasante Euro-Anstieg entziehen der Exportzuversicht den Boden", so Wansleben. Die Investitionen blieben branchenübergreifend im Keller. Zwar sei der bisherige Abwärtstrend gestoppt, insgesamt sei jedoch keine wirtschaftliche Erholung zu erwarten.
Auch gehe der Beschäftigungsabbau weiter. Eine Trendwende am Arbeitsmarkt sei nicht zu erwarten.

 

 

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