Baukonjunktur: partielle Aufhellung, aber kein wirklicher Lichtblick

06.11.2003

Das Bauvolumen - als Gesamtleistung aller an der Bautätigkeit beteiligten Branchen (Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe sowie baunahe Dienstleistungen) - wird im Jahr 2003 um 2,7% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen. Diese Werte hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW ermittelt. In der ersten Hälfte dieses Jahres fiel das Bauvolumen um etwa 5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Derzeit zieht die Nachfrage vor allem im Wohnungsbau an, deshalb ist für das zweite Halbjahr mit Zuwächsen zu rechnen. Die vergleichsweise günstige Entwicklung im zweiten Halbjahr ist aber noch keineswegs als Aufschwung am Bau zu werten. Vielmehr handelt es um eine vorübergehende Belebung, die nicht weiter trägt. Sie geht vor allem vom Wohnungsbau aus, bei dem es infolge der Diskussion um Subventionskürzung zu Vorzieheffekten kommt. Im Wirtschaftsbau ist bisher keine Nachfragebelebung in Sicht. Der öffentliche Bau steht weiterhin unter dem Vorzeichen einer angespannten Finanzlage der öffentlichen Haushalte, insbesondere bei den Gemeinden. Bei dieser Ausgangslage kann auch für das Jahr 2004 kein Zuwachs der Bauproduktion erwartet werden. Im gewichtigsten Bereich Wohnungsbau wird sich schon bald die bislang vorherrschende - wenn auch zeitweilig unterbrochene - Abwärtstendenz fortsetzen. Insgesamt dürfte das Bauvolumen im Jahre 2004 um 2 % geringer ausfallen als dieses Jahr.

www.diw.de

 

 

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