17.05.2004
Wiesbaden (17.05.04) Die Stahlpreise befinden sich auf dem höchsten Niveau seit 1989, für einzelne Stahlsorten, wie z.B. Betonstahl, sind inzwischen historische Höchststände erreicht.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verteuerte sich z.B. Walzstahl innerhalb der letzten vier Monate um durchschnittlich 16,5%.
Die bereits vollzogenen und noch zu erwartenden Stahlpreiserhöhungen werden nicht ohne Auswirkungen auf die Preisentwicklung in den Wirtschaftszweigen bleiben, in denen Stahlerzeugnisse ein bedeutender Kostenfaktor sind. Dazu gehören vor allem die Herstellung von Metallerzeugnissen, der Maschinenbau, der Fahrzeugbau und das Baugewerbe. Insbesondere bei bestimmten Erzeugnissen der Metallverarbeitung schlagen sich die erhöhten Stahlpreise schon jetzt in gestiegenen Erzeugerpreisen nieder. So verteuerten sich beispielsweise Drahtwaren im April 2004 gegenüber dem Vormonat um 16,1%
(darunter Betonstahlmatten + 25,4%), Stahlschutzplanken um 4,3% und Behälter aus Eisen oder Stahl um 3,1%.
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