Rückgang um 9,2 Prozent auf insgesamt 99 242 Wohnungen
München - 16.03.2007
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung im Rahmen der jährlichen Bauüberhangsstatistik ermittelte, waren am 31. Dezember 2006 in Bayern insgesamt 99 242 Wohnungen zum Bau freigegeben (einschließlich Genehmigungsfreistellungen), aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt. Dies sind um 10 091 Wohnungen oder 9,2 Prozent weniger als am Jahresende 2005. Diese positive Entwicklung des so genannten Bauüberhangs ist vor allem darauf zurückzuführen, dass für die Landeshauptstadt München Fertigstellungen aus vergangenen Jahren nachgemeldet worden sind. Von den zum Bauüberhang zählenden Wohnungen sind 86 730 als Wohnungen in Neubauten geplant (-9,9 Prozent gegenüber Ende 2005) und 12 512 Wohnungen (-4,3 Prozent) sollen durch Baumaßnahmen in oder an bereits vorhandenen Gebäuden entstehen.
Von den 86 730 in Neubauten geplanten Wohnungen entfallen 84 589 oder 97,5 Prozent auf den Wohnbau (-9,9 Prozent), die übrigen 2 141 Wohnungen sollen in gewerblichen Hochbauten, so genannten Nichtwohngebäuden, entstehen (-8,4 Prozent). Bei gut 43 Prozent des Bauüberhangs in neuen Wohngebäuden (36 683 Wohnungen) war zum Erhebungsstichtag 2006 noch nicht mit dem Bau begonnen, wobei zu berücksichtigen ist, dass 15 739 dieser Wohnungen erst im Verlauf des Jahres 2006 genehmigt worden waren. Bei rund 18 Prozent oder 14 833 Wohnungen wurde der Bau bereits begonnen, ist aber noch nicht unter Dach und 39 Prozent oder 33 073 Wohnungen waren rohbaufertig, befanden sich also im Innenausbau. Mit der Fertigstellung dieser 33 073 Wohnungen kann 2007 gerechnet werden. Am 31. Dezember 2006 befanden sich damit 47 906 in neuen Wohngebäuden projektierte Wohnungen im Bau, 2 955 oder 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Die Ergebnisse der jährlichen Bauüberhangsstatistik belegen darüber hinaus, dass 6 034 ehemals zum Bau freigegebene Wohnungen (in Wohn- und Nichtwohngebäuden insgesamt) nicht mehr gebaut werden (+36,6 Prozent). Ihre Baugenehmigung ist im Verlauf des Jahres 2006 erloschen.
Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
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