Wegfall der Eigenheimzulage offensichtlich Schuld am drastischen Rückgang
Wiesbaden - 13.03.2008
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis Dezember 2007 in Deutschland der Bau von 182 300 Wohnungen genehmigt. Das waren 26,3% oder 65 200 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahreszeitraum.
Von den im Jahr 2007 genehmigten Wohnungen waren 157 100 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (- 27,4% gegenüber 2006). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (- 34,7% beziehungsweise - 36,8%) ist dabei deutlich höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (- 12,2%).
Die Ursache für die Rückgänge dürfte in der Abschaffung der Eigenheimzulage liegen. Für Bauanträge, die vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den Förderzeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein- und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten bei den Bauanträgen mit hohen Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.
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