Kürzlich wurde der von Altpräsident Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling gestiftete Karl-Kling-Forschungspreis für eine herausragende Dissertation im Bauingenieurwesen verliehen.
München - 01.12.2010
Dem Preisträger, Dr.-Ing. Thomas Braml, wurde die Auszeichnung im Rahmen des dies academicus der Universität der Bundeswehr München verliehen.
Dr.-Ing. Thomas Braml, Jahrgang 1976, hat an der FH Deggendorf Bauingenieurwesen studiert. Er arbeitete im Anschluss als Projektingenieur und Gruppenleiter im Ingenieurbüro Dr. Bulicek und absolvierte ein berufsbegleitendes Fernstudium an der Technischen Universität Dresden.
Von 2007 bis 2010 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der Universität der Bundeswehr München und schloss dort seine von Professor Manfred Keuser betreute Dissertation im Juli dieses Jahres ab. Herr Braml arbeitet heute bei der Münchner Rückversicherungsgesellschaft im Bereich Risikoanalyse von großen Bauvorhaben.
Großes Interesse
In seiner Arbeit „Zur Beurteilung der Zuverlässigkeit von Massivbrücken auf der Grundlage der Ergebnisse von Überprüfungen am Bauwerk“ entwickelt Herr Braml ein auf der Zuverlässigkeitstheorie basierendes probabilistisches Verfahren für Stahlbetonbrücken, das den Bauwerksprüfer bei der Bewertung eines Schadens im Hinblick auf dessen Einfluss auf die Tragfähigkeit unterstützt.
Das Verfahren zur Bewertung und Qualifizierung von Schäden auf der Grundlage eines probabilistischen Konzepts ist auch bei der Bundesanstalt für Straßenwesen auf großes Interesse gestoßen.
Im vergangenen Jahr wurde der Preis an Dipl.-Ing. Daniel Drachenberg für seinen Diplomarbeit, die mit 1,0 bewertet worden war, vergeben.
Pressemitteilung: Prof. Dr.-Ing. Manfred Keuser
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