Baugenehmigungen gehen 2002 um sechs Prozent zurück

17.03.2003

Wiesbaden (17.03.03) - Im Jahr 2002 wurde in Deutschland der Bau von 274 100
Wohnungen genehmigt. Das waren laut Statistischem Bundesamt 5,8 Prozent oder 17000 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahr. Gegenüber dem Jahr 1994, als vereinigungsbedingt die bisher meisten Wohnungsbauten (712 600)
genehmigt wurden, lag das Ergebnis des Jahres 2002 um über 60 Prozent
niedriger.

Von Januar bis Dezember 2002 wurden in Wohngebäuden 243200
Neubauwohnungen und 25500 Wohnungen durch Baumassnahmen an bestehenden Gebäuden (z.B. Ausbau von Dachgeschossen) genehmigt. Deutlich weniger Baugenehmigungen gab es für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (-15,2 Prozent). Ebenfalls geringer war die Zahl der Genehmigungen von Neubauwohnungen in Zweifamilienhäusern (- 2,8 Prozent). Bei den Einfamilienhäusern gab es einen geringen Anstieg (+ 0,3 Prozent).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging gegenüber
dem Jahr 2001 von 226,2 Mill. Kubikmeter auf 191,1 Mill. Kubikmeter zurück (- 15,5 Prozent). Dieser Rückgang spiegelt sich insbesondere bei den nichtöffentlichen Bauherren (- 17,1 Prozent) wider; bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis des Vorjahreszeitraums leicht überschritten (+ 0,6 Prozent).

 

 

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