28.05.2003
München (28.05.03) Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, hat der Wohnungsbestand in Bayern weiter zugenommen und Ende 2002 fast 5,7 Millionen Wohnungen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Zunahme von knapp einem Prozent. Bayernweit belief sich die durchschnittliche Wohnfläche auf 91,8 m2. Dabei sind die Wohnungen in den Landkreisen mit 100,6 m2 Wohnfläche deutlich größer als in den kreisfreien Städten mit 73,5 m2.Auch hinsichtlich der Anzahl der Räume gibt es strukturelle Gegensätze zwischen kreisfreien Städten und Landkreisen. 3,1 Prozent aller Wohnungen in Bayern sind Ein-Zimmer-Appartements. Während der Anteil solcher Wohnungen in den Landkreisen lediglich 1,6 Prozent beträgt, beläuft er sich in den kreisfreien Städten auf immerhin 6,2 Prozent. In der Landeshauptstadt München besteht sogar fast jede 10. Wohnung (9,2 Prozent) aus nur einem Wohnraum. Im Unterschied dazu hat mehr als die Hälfte aller Wohnungen in den Landkreisen fünf oder mehr Räume, in München jedoch nur jede fünfte Wohnung.
Der Bestand an Wohnungen hat im Laufe des Jahres 2002 um 53 700 Wohnungen zugenommen. Das entspricht einer Wachstumsrate von 0,95 Prozent, der niedrigsten seit über 10 Jahren.
Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht "Bestand an Wohngebäuden und Wohnungen in Bayern" (Best.-Nr. F 24003, Preis 3,00 €). Er ist auch als Datei erhältlich und kann ab sofort beim Vertrieb des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erworben oder dort per Fax: (089 2119-457) oder E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de) bestellt werden.
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