Stabile Bewohnerstrukturen

04.06.2003

München (04.06.03) Eine Vernachlässigung des Wohnungsbestandes kann sich nachteilig auf die Struktur seiner Bewohner auswirken und soziale Spannungen verursachen. "Als Präventionsprogramm für noch intakte, kleinere Quartiere hat die Oberste Baubehörde nun das Modellvorhaben "Lebendige Wohnquartiere für Jung und Alt" ins Leben gerufen", teilte Innenminister Dr. Günther Beckstein mit. In das Programm sollen kleinere Wohnquartiere der 50er bis 70er Jahre aufgenommen werden, die aber bereits erkennbare Defizite im technischen Bereich bei Gebäuden und im Wohnumfeld aufweisen. Ziel des Förderprogramms ist es, die noch sozial stabilen Bewohnerstrukturen in solchen Quartieren durch vorsorgliche bauliche und gegebenenfalls belegungsrechtliche Maßnahmen zu erhalten und zu stärken", erläutert Beckstein. Das Programm ist zunächst bis zum Jahr 2007 und für etwa 7 Modellprojekte angelegt. Dafür sollen insgesamt 4 Millionen Euro aus Mitteln des Experimentellen Wohnungsbaus und des Bayerischen Modernisierungsprogramms bereitgestellt werden. Zielgruppe des Programms sind Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Bewerbungen für die Aufnahme in das Programm sind bis 16. Juni 2003 an die Bewilligungsstellen der sozialen Wohnraumförderung zu richten. Weitere Informationen dazu sind im Internetangebot des Bayerischen Innenministeriums unter http://www.wohnen.bayern.de abrufbar.

 

 

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