29.08.2003
Wiesbaden - Im ersten Halbjahr 2003 wurde in Deutschland der Bau von 158700 Wohnungen genehmigt. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 16,3% oder 22300 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg dürfte zu einem guten Teil auf Vorzieheffekte bei der Beantragung von Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser insbesondere im ersten Vierteljahr 2003 zurückzuführen sein, die auf Grund der politischen Diskussionen um die Kürzung der Eigenheimzulage entstanden sind.
Von Januar bis Juni 2003 wurden in Wohngebäuden 141000 Neubauwohnungen genehmigt (+ 17,5% gegenüber dem ersten Halbjahr 2002). Bei den Einfamilien- bzw. Zweifamilienhäusern sind die Genehmigungen um 25,7% bzw. 22,2% gestiegen. Eine geringe Abnahme um 0,4% gab es bei den Mehrfamilienhäusern.
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 92,9 Mill. Kubikmeter auf 89,4 Mill. Kubikmeter zurück (- 3,8%). Dieser Rückgang spiegelt sich sowohl bei den nichtöffentlichen Bauherren (- 3,3%) als auch verstärkt bei den öffentlichen Bauherren (- 7,7%) wider.
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