Neuerungen bei der Eigenheimzulage

07.01.2004

"Nachdem die Union die von der Bundesregierung geplante völlige Streichung der Eigenheimzulage im Vermittlungsausschuss abwehren konnte, gibt es jetzt wieder verlässliche Rahmenbedingungen für Bauherren. Trotz der unvermeidbaren Kürzungen um rund 30% können Familien und Bauwirtschaft aufatmen. Nachträgliche Änderungen wie sie Abgeordnete der Berliner Koalitionsparteien schon wieder fordern, sind mit mir nicht zu machen", betont Innenminister Dr. Günther Beckstein. Bauvorhaben, die noch im Jahr 2003 genehmigt wurden, werden noch mit der ungekürzten Eigenheimzulage gefördert.

Von Anfang an hat sich die Bayerische Staatsregierung gegen die von der Bundesregierung geplante Abschaffung der Eigenheimzulage ausgesprochen. Für viele Schwellenhaushalte ist die Eigenheimzulage ein unverzichtbarer Baustein bei der Finanzierung der eigenen vier Wände. Wie wichtig dieser ist, kann man an der Entwicklung der Baugenehmigungszahlen ablesen. Aus Sorge vor der völligen Abschaffung haben sich im Jahr 2003 noch viele Bürger ihr geplantes Eigenheim genehmigen lassen. Beckstein: "Die Zahlen belegen, wie wichtig die Eigenheimzulage für die Bauwilligen ist. Diese Fakten dürften auch bei der Bundesregierung zu einer Einsicht für die Bedeutung der Eigenheimzulage geführt haben."

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung stellte fest, dass in den ersten zehn Monaten dieses Jahres die Zahl der Baugenehmigungen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 19,8 % zugenommen hat. Dieser Zuwachs ist fast ausschließlich auf die starke Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern zurückzuführen. Ihre Zahl stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 % auf 32.450.

Quelle: STMI

 

 

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