03.02.2004
München (03.02.04) Nach Aussage des Bayerischen Staatsministers des Innern, Dr. günther Beckstein stehen für die soziale Wohnraumförderung in Bayern trotz der schwierigen Haushaltslage für das Jahr 2004 noch Landesmittel in Höhe von 145,5 Millionen Euro zur Verfügung;Diese werden voraussichtlich um 15 Millionen Euro an Bundesmitteln ergänzt. Demnach werden es insgesamt also rund 160 Millionen Euro sein. Die Mittel seien ein wichtiger Beitrag zur Schaffung von familiengerechtem und bezahlbarem Wohnraum. "Auch wenn eine Kürzung um rund ein Viertel des bisherigen Landesansatzes überaus schmerzlich ist, kann Bayern sich damit im bundesweiten Vergleich durchaus sehen lassen. Der Bund hat seine Mittel für die soziale Wohnraumförderung 2004 weitaus stärker zurückgefahren. Er stellt im laufenden Haushaltsjahr für alle Länder nur noch 110 Millionen, davon wohl für Bayern nur 15 Millionen Euro bereit. Das ist nicht einmal mehr die Hälfte des Vorjahres", gab Innenminister Dr. Günther Beckstein am 2. Februar in München das Bayerische Wohnungsbauprogramm 2004 bekannt.
Um die vorhandenen Mittel möglichst wirkungsvoll einsetzen zu können, sollen diese vor allem auf den Großraum München und die Industrieregion Mittelfranken konzentriert werden. Dort ist die Wohnungssituation, insbesondere für junge Familien mit Kindern, immer noch prekär.
Auch Wohneigentum soll im Bayerischen Wohnungsbauprogramm weiterhin gefördert werden. Allerdings müssen die Mittel in erster Linie einkommensschwächeren Familien vorbehalten bleiben. Sie können sich nur mit staatlicher Hilfe angemessenen Eigenwohnraum schaffen.
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