Ausstellungseröffnung "Siedlungsmodelle Bayern"

Modellprojekte geben Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung mit praxistauglichen Lösungen

 

München   -  16.05.2006

"Die Siedlungsmodelle sollen Beispiel geben, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung mit praxistauglichen Lösungen umgesetzt werden kann. Vorbildfunktion können aber nur Projekte haben, die sich im Alltag bewähren. Die Zufriedenheit der Bewohner in den Siedlungen ist ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg der Projekte", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Siedlungsmodelle Bayern" am 15. Mai 2006 in Augsburg. Die Ausstellung ist in zwei Rahmenveranstaltungen eingebunden. Zum einen ist das die dritte Architekturwoche A3 des Bundesverbandes Deutscher Architekten Bayern. Den zweiten Rahmen bildet das Jubiläumsjahr "1806-2006: Vom neuen zum modernen Bayern".
Der Freistaat Bayern hat neben der Förderpolitik im Wohnungs- und Städtebau zusätzliche Sonderprogramme aufgelegt. Diese dienen ausschließlich der Innovation und Verbesserung der Qualität im Städte- und Wohnungsbau. Bei dem Programm "Siedlungsmodelle Bayern" hat der Freistaat 100 Millionen Euro eingesetzt, um Prototypen sowohl für einzelne Gebäude als auch für ganze Stadtteile zu erproben. "Mit solchen Projekten wollen wir neue Siedlungsstrukturen und Wohnformen bauen und in den Köpfen der Bewohner und der Investoren verankern", so Schmid. Der Freistaat sieht dabei seine Aufgabe darin, Spielräume für Investoren zu schaffen, damit neue Lösungen getestet und für den Markt vorbereitet werden können. Das Förderprogramm der Siedlungsmodelle verfolgt auch das Ziel, Erfahrungen zu den einzelnen Themen Ökonomie im Wohnungs- und Städtebau, ökologische Anforderungen und soziale Ziele umzusetzen. "Kurz gesagt, wir wollen gleichzeitig billiger und besser bauen", fasst Schmid zusammen.
Die Ausstellung "Siedlungsmodelle Bayern" zeigt die zwölf bereits umgesetzten Modellprojekte. Eines der Modellvorhaben ist das Prinz-Karl-Viertel in Augsburg. Die "Prinz-Karl-Kaserne" wurde 1884 eingeweiht. Gut 100 Jahre später teilte der Bund der Stadt Augsburg mit, dass die Kaserne aufgegeben werden solle. Die Fläche konnte damit in die Stadtstruktur integriert und einer geeigneten neuen Entwicklung zugeführt werden. Der Freistaat Bayern fördert den Umbau mit einem zinsgünstigen Darlehen von 5,6 Millionen Euro. "Der Stadt Augsburg ist es gelungen, das Modellprojekt mit verschiedensten Wohnnutzungen vollständig zu vermarkten," freut sich Schmid. Näheres zu den einzelnen Projekten ist im Internet unter www.siedlungsmodelle.bayern.de abrufbar.
Die Ausstellung ist im Augsburger Rathaus, Unterer Flez, von Montag, 15. Mai, bis Sonntag, 21. Mai 2006, jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr zu besichtigen.

 

 

 

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