Wohneigentum ist zentraler Baustein zur Sicherung attraktiver Stadtquartiere
Berlin - 24.05.2006
Anlässlich der Verleihung des KfW-Awards 2006 in Berlin, betonte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee die Notwendigkeit einer Stadtentwicklungspolitik, die altersgerecht ist und zugleich das Zusammenleben der Generationen stärkt.
Zentrales Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik sei es, die Standortqualitäten der Städte zu stärken und die Attraktivität der Stadtquartiere für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern. "Das Wohneigentum stellt dabei einen zentralen Baustein dar, um hohe städtebauliche Qualitäten und bedarfsgerechte Wohnraumangebote in den Städten zu sichern, die Suburbanisierung abzuschwächen und eine Rückbesinnung auf die Vorteile urbanen Lebens zu begünstigen", sagte Tiefensee.
Vielerorts bestehe Bedarf an nachfragegerechtem Wohnraum für jung und alt. Insbesondere im Wohneigentum lägen Chancen für die Realisierung der Wohnwünsche. Eine verbesserte Einbindung des Wohneigentums in die geförderte Altersvorsorge könne insbesondere Familien bei der Eigentumsbildung unterstützen. Die Förderung im Riester-System solle besonders auf diese Gruppen zugeschnitten werden. Gegenwärtig lägen im Rahmen der Mieterprivatisierungen für den Erwerb von Wohneigentum in Städten sehr günstige Bedingungen vor.
Für die Anpassung der vorhandenen Wohnungsbestände an die Wohnbedürfnisse älterer Menschen sowie Familien mit Kindern stelle der Bund eine Reihe von Instrumentarien bereit. Die Unterstützung des genossenschaftlichen Wohnens, der Stadtumbau in Ost und West und die soziale Stadt flankierten die klassische Städtebauförderung mit zielgenauen Hilfen bei der Entwicklung der Stadtquartiere. Darüber hinaus begrüße der Bund die wohnungspolitischen Programme der KfW und die Bemühungen zur Anpassung der Wohnungsbestände.
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