Im 1. Quartal 2007 Abnahme über 60% bei den Zweifamilienhäusern
Wiesbaden - 12.06.2007
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde von Januar bis März 2007 in Deutschland der Bau von 40.600 Wohnungen genehmigt. Das waren 48,7% oder 38.600 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.
Bei den genehmigten Wohnungen handelt es sich bei 35.500 um Neubauwohnungen in Wohngebäuden (- 49,7% gegenüber 2006). Dabei lag die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (- 24,7%) deutlich unter der von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (- 58,7% und - 60,6%).
Nach Meinung des Bundesamtes liegt die Ursache für die drastischen Rückgänge vor allem in der Abschaffung der Eigenheimzulage. Für Bauanträge, die noch vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den Förderzeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein- und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten mit hohen Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.
Der umbaute Raum der neuen Nichtwohngebäude stieg im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 39,9 Millionen Kubikmeter (+ 1,3%). Dieses Plus zeigt sich verstärkt bei den nichtöffentlichen Bauherren (+ 3,7%). Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Vorjahresergebnis dagegen deutlich unterschritten (- 22,4%).
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