Konjunkturmotor Bayern vom Wohnungsneubau abhängig

Arbeitsplatzangebot trifft auf Wohnungsmangel

 

Berlin   -  30.09.2013

„Wenn der Konjunkturmotor in Bayern weiter laufen soll, so müssen jetzt dringend Impulse für den Wohnungsneubau gesetzt werden,“ kommentieren der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) den Auftrag der bayerischen Wähler an Ministerpräsident Seehofer, die Regierungsgeschäfte fortzuführen.

„Im Jahr 2011 wanderten 61.000 Menschen nach Bayern. Im vergangenen Jahr waren es sogar 76.000 – ein Plus von nahezu 25 Prozent. Diese ansteigende Zuwanderung zieht eine erhebliche Nachfrage an Mietwohnungen nach sich. Und jede weitere Zuwanderung ist auch vom Wohnungsneubau abhängig“, so Dr. Hans Georg Leuck, Vorsitzender der DGfM, mit Blick auf eine Wohnraum-Analyse des Pestel-Instituts „Wanderungen, Beschäftigung und Wohnungsbau in Bayern“.

„Es gilt: ohne Wohnraum keine Zuwanderer. Und ohne Zuwanderer können Arbeitsplätze nicht besetzt werden. Wenn Arbeitsplätze aber nicht besetzt werden können, werden sie – zumindest mittelfristig – in Regionen mit besserem Arbeitskräfteangebot verlagert“, sagt Stefan Thurn, Präsident des BDB.

„Die CSU hat mit der gewonnenen Landtagswahl bundesweit eine ´wohnungsbaupolitische Pilotaufgabe`, der sie sich stellen muss. Am besten durch den Einsatz für die Verbesserung der Abschreibungsbedingungen im Wohnungsneubau und eine Abwehr solcher Neubauverhinderer wie energetische Höchstanforderungen oder die Mietpreisbremse“, formuliert Walter Rasch, Präsident des BFW, die bundespolitische Anforderung an die CSU.

(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM)

Analyse Zuwanderung und Wohnungsbau in Bayern

 

 

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