Studie „Instrumentenkasten für wichtige Handlungsfelder der Wohnungspolitik“

Wohnungsbautag am 9. Juni 2016 in Berlin

 

Berlin   -  14.06.2016

Die Studie wurde durch das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft und Stadtentwicklung Bochum (In-WIS) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Kiel erstellt. Sie beschreibt, ausgehend von den zahlreichen Untersuchungen der letzten Jahre, welche Stellschrauben es für die Realisierung von mehr Wohnungsbau für die einzelnen Zielgruppen gibt. Hintergrund ist der in den letzten Jahren erheblich angewachsene Wohnungsbedarf, der das derzeitige Fertigstellungsniveau immer noch bei Weitem übersteigt.

So werden Instrumente für mehr Wohnungsbau im bezahlbaren Segment dargestellt. Hierzu zählen etwa steuerliche Anreize, eine verbesserte Baulandbereitstellung und die Senkung der Baukosten durch eine Entschlackung des Bauordnungsrechts. Zur Steigerung des sozialen Wohnungs-baus wird eine Anpassung der Förderbedingungen vorgeschlagen; darüber hinaus sei eine deutliche Aufstockung des Fördervolumens für den sozialen Wohnungsbau notwendig, um die erforderlichen 80.000 Sozialmietwohnungen pro Jahr zu bauen. Weiterhin werden Maßnahmen analysiert, um den Gebäudebestand etwa im Hinblick auf den Energieverbrauch und den altersgerechten Umbau effizient zu sanieren.

Download Studie (PDF)

(Quelle: Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V.)

 

 

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