Amtswechsel bei Regierung von Oberbayern - Auf Böhm folgt Hillenbrand

12.09.2005

München (12.09.05) - "Als klugen, besonnenen, allseits beliebten Behördenleiter, der die Innere Verwaltung in vorbildlicher Weise repräsentiert hat", würdigte Innenminister Dr. Günther Beckstein am 12. September 2005 den mit Erreichen der Altersgrenze zum 1. September 2005 aus dem Amt geschiedenen Regierungspräsidenten von Oberbayern, Werner-Hans Böhm. Zugleich führte Beckstein als Nachfolger Christoph Hillenbrand ins Amt ein.

Werner-Hans Böhm habe, so der Innenminister, während seiner Amtszeit als Regierungspräsident von Oberbayern, dem bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Regierungsbezirk Bayerns, enorm viel bewegt und ins Werk gesetzt. Beckstein nannte Raumordnungsverfahren für bedeutsame Projekte wie den Transrapid, die Allianz Arena, das Factory Outlet Center in Ingolstadt, die Spielbank in Bad Wiessee oder Infinion in Neubiberg sowie zahlreiche Planfeststellungen wie für den Ausbau de A 9 zur Anbindung des neuen Fußballstadions in Fröttmaning oder den sechsstreifigen Ausbau der A 8 und den Bau des Terminals 2 beim Münchner Großflughafen. Beckstein: "Der langjährige Regierungspräsident Werner-Hans Böhm hat seine Stimme aber auch mit großem Gewicht bei den Reformüberlegungen der Bayerischen Staatsregierung eingebracht. Mit besonderem Geschick und seiner angenehmen, ausgleichenden Art hat er zudem die Rechts- und Fachaufsicht über die Landkreise, Städte und Gemeinden geleitet und dabei so manche Auseinandersetzung geräuschlos zu einem guten Ende geführt."

Der am 31.08.1940 geborene Werner-Hans Böhm trat 1998 seinen Dienst in der Inneren Verwaltung bei der Regierung der Oberpfalz an. Es folgten Stationen im Bayerischen Staatsministerium des Innern, als Abteilungsleiter beim Landratsamt München, als Organisationsreferent bei der Regierung von Oberbayern und als Verbindungsreferent des Innenministerium in der Staatskanzlei. 1984 kehrte er als Bundesratsreferent ins bayerische Innenministerium zurück und wurde kurze Zeit später Landtagsbeauftragter. 1992 übernahm er die Leitung der Abteilung Verfassungs- und Staatsverwaltung im Innenministerium. Am 1. Mai 1994 wurde ihm schließlich das Amt des Präsidenten der Regierung von Oberbayern übertragen.

Christoph Hillenbrand wurde am 31.08.1957 in Augsburg geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft begann er seine Laufbahn im öffentlichen Dienst 1983 bei der Oberfinanzdirektion München. Ein dreiviertel Jahr später wechselte er in den Geschäftsbereich des bayerischen Innenministeriums. Dort befasste er sich zunächst mit Straßenrecht und Straßenverkehrsrecht und wechselte dann in die Pressestelle des Innenministeriums. Nach kurzer Tätigkeit am Landratsamt Dachau wurde er im Jahr 1991 Persönlicher Referent des damaligen Ministerpräsidenten Streibl in der Bayerischen Staatskanzlei. 1993 kehrte er als Pressesprecher ins Innenministerium zurück. Dieses Amt hatte er mehr als ein Jahrzehnt inne, bevor im Juli 2004 zum Leiter der Abteilung Richtlinien der Politik der Staatskanzlei bestellt wurde. Mit der Ernennung zum Regierungspräsidenten kehrte er am 1. September 2005 in die Innere Verwaltung zurück.

Quelle: STMI

 

 

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