29.07.2005 München
Der Lehrgang qualifiziert zur Beratung und Führung der EnEV-Nachweise
Am Donnerstag, den 28.07.2005, hat das Günter-Scholz-Fortbildungswerk der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit einer Urkundenvergabe die Absolventen des ersten Lehrgangs "Energieberater vor Ort" geehrt. Die Teilnehmer können nun eine Akkreditierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Diese Akkreditierung berechtigt sie, entsprechend der Neuen Energieeinsparverordnung, die 2006 in Kraft tritt, offiziell Beratungen vor Ort durchzuführen und Gebäudepässe auszustellen.
Der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ist es damit gelungen, einen Lehrgang zu realisieren, der den Berufsstand der Bauingenieure zusätzlich qualifiziert. "Alle Teilnehmer haben ein breites Wissensfundament erhalten", so Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Leiter des Lehrgangs, "um qualitativ weit reichende, ganzheitliche Beratung zu leisten, sowohl hinsichtlich der Bauphysik als auch der Anlagentechnik". Der Aufbau einer Ausbildung in diese Richtung sei äußerst zukunftsweisend. "Wir wollen und müssen die CO2-Emissionen mindern, und das nicht nur, weil die Energiepreise steigen. Viele Häuser, insbesondere mit Baujahr vor 1980 sind sanierungsbedürftig."
Die 37 Teilnehmer des Lehrgangs "Energieberater vor Ort" absolvierten einen Kurs der Länge von 120 Stunden. Der Kurs beinhaltete die Bereiche Haustechnik, Bautechnik, Anlagetechnik, EDV-Kenntnisse und Beratungsdurchführungen.
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