Die Mitglieder der V. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau haben bei ihrer konstituierenden Sitzung am 22. November in München den Vorstand neu gewählt. Mit großer Mehrheit wurde Dr.-Ing. Heinrich Schroeter als Präsident im Amt bestätigt. Dr. Schroeter ist Mitinhaber eines Ingenieurbüros in Weiden i. d. Oberpfalz. Neuer Erster Vizepräsident ist Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz, Präsident der Autobahndirektion Nordbayern. Als Zweiter Vizepräsident wurde Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Universität der Bundeswehr München, gewählt.
23.11.2007 - München
Zu Beginn der Legislaturperiode entscheidet die Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau – das „Parlament“ der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern – alle vier Jahre über die Besetzung der Kammergremien. Bei ihrer Sitzung am 22. November in München hatten die Vertreter unter anderem den Vorstand neu zu wählen.
Als Präsident wiedergewählt wurde Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Erster Vizepräsident ist Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz, Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken wurde als Zweiter Vizepräsident gewählt. Dem Vorstand gehören außerdem Dr.-Ing. Oliver Fischer, Dr.-Ing. Heinrich Hochreither, Dipl.-Ing. Univ. Herbert Luy, Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Dr.-Ing. Ulrich Scholz und Dr.-Ing. Werner Weigl an.
Als wichtigste Aufgabe der kommenden vier Jahre nannte Kammerpräsident Dr. Schroeter die verstärkte Nachwuchswerbung für die Ingenieurwissenschaften: „Wir Ingenieure im Bauwesen sind in einer hoch innovativen, komplexen und zukunftsträchtigen Branche tätig. Ohne Ingenieure steht unsere Gesellschaft still. Leider gelingt es uns nicht – das ist ein Phänomen vieler technisch orientierter Berufsfelder – in ausreichendem Maß junge Menschen für ein Studium der Ingenieurwissenschaften zu begeistern.“ Daher wird die Kammer künftig noch stärker als bisher an den Schulen für den Berufsstand werben. Dieses Ziel soll insbesondere durch einen weiteren Ausbau der regionalen Aktivitäten der Kammer realisiert werden. „Die Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten sind, gerade auch für Berufseinsteiger, hervorragend“, so der Kammerpräsident. „Das müssen wir an den Schulen verstärkt kommunizieren.“
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Körperschaft des öffentlichen Rechts, vertritt die beruflichen Belange ihrer 5500 Mitglieder. Diese sind Ingenieure aller Fachbereiche von Planen und Bauen. Zu den Aufgaben der Kammer zählt der Schutz der beruflichen Belange, die Listenführung, die Beratung von Kammermitgliedern sowie öffentlichen und privaten Auftraggebern, die Überwachung der Erfüllung beruflicher Pflichten sowie die Förderung von Baukultur, Wissenschaft, Forschung und Technik.
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de