Hohe Auszeichnung für den Nürnberger Ingenieur Ernst Ebert: Der 68-Jährige ist am Freitag (16. Januar) mit der Ehrenmedaille der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ausgezeichnet worden. Ebert habe sich sowohl um den Berufsstand der Ingenieure, als auch um die Kammer besonders verdient gemacht, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dr. Heinrich Schroeter, bei der Verleihung in München. Seit Gründung der Kammer war Ebert unter anderem 16 Jahre lang im Vorstand aktiv. Daneben ist er Vorsitzender des Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung (AHO) sowie erster Vizepräsident im Bundesvorstand des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI).
16.01.2009 - München
Schroeter dankte Ebert im Namen aller Ingenieure in der Bauwirtschaft für sein selbstloses Engagement im Kampf um Erhalt und Anpassung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). In seiner Rede hob Schroeter die ruhige und ausgleichende Art Eberts hervor, selbst bei hitzigen Diskussionen. Den Geehrten bezeichnete er als einen „Macher“, der stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen sei. Daneben habe Ebert ein Gespür für Trends: „Bereits bei der Gründung Ihres Ingenieurbüros haben Sie eine Energieberatung angeboten, als dieses Thema nur in Kreisen der Fachleute bekannt war.“ Innerhalb von 36 Jahren ist aus dem Ein-Mann-Unternehmen Ebert-Ingenieure ein Ingenieurebüro mit insgesamt 380 Mitarbeitern an zehn Standorten entstanden. Auch in Moskau und Washington ist das Unternehmen mit eigenen Büros vertreten.
(Internet: alt.bayika.de, www.ebert-ingenieure.de)
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit Hauptsitz in München vertritt die beruflichen Belange ihrer rund 5700 Mitglieder. Dabei handelt es sich um Ingenieure aus der Bauwirtschaft. Zu den wesentlichen Aufgaben der Kammer gehören die Beratung der Mitglieder, der Schutz der beruflichen Belange, die Überwachung der Erfüllung der beruflichen Pflichten, die Förderung der Baukultur, Wissenschaft und Technik sowie die Stärkung der Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und Fachkompetenz. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau wurde 1990 gegründet und ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium des Inneren.
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