Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterschreibt „Mittelstandspakt Bayern“: Vertrag zwischen Freistaat Bayern und Kammer soll kleine und mittelständische
Unternehmen unterstützen

München. Gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Wirtschaftsminister Martin Zeil hat Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter heute (Montag, 22.06.2009) in München den „Mittelstandspakt Bayern“ unterzeichnet. Ziel des Vertrages zwischen dem Freistaat Bayern, der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und 43 weiteren Berufsvertretergruppen und Wirtschaftsorganisationen ist es, kleine und mittlere Unternehmen in Bayern zu unterstützen. Das soll unter anderem durch niedrigere Steuern, weniger Bürokratie und einem regen Informationsaustausch unter den Vertragspartnern erreicht werden.

 

22.06.2009  -  München

Der Pakt ruht auf den vier Säulen „Gute Rahmenbedingungen schaffen“, „Substanz bewahren“, „Neues ermöglichen“ und „Informieren und kommunizieren“. Seehofer und Zeil bezeichneten ihn als ein zentrales Zukunftsprojekt zur Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen in Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungsgewerbe und der freien Berufe im Freistaat: „Gerade heute brauchen wir verstärkte gemeinsame Anstrengungen von Politik, Kreditinstituten und Organisationen der Wirtschaft, um den Mittelständlern bestmögliche Rahmenbedingungen und maßgeschneiderte Unterstützung zu bieten.“ Direkte Staatshilfen für marode, nicht mehr wettbewerbsfähige Unternehmen lehnen die Unterzeichner ab.

Gemeinsam für den Mittelstand

Zu ihnen zählen neben der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau unter anderem die Bayerische Architektenkammer, der Bayerische Bankenverband, der Sparkassenverband Bayern, der Verband Freier Berufe in Bayern und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband. Die Vertragspartner wollen künftig bei Gesetzesinitiativen gemeinsam den Interessen des Mittelstandes Gehör verschaffen, wie es in dem Vertrag heißt.

Der Pakt trage vor allem zur Vernetzung von Vertreterorga-nisationen kleiner und mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei, sagte Schroeter: „Bisher hatten wir Bauingenieure nur selten mit Hoteliers zu tun. Auf die Zusammenarbeit mit ihnen und anderen Branchen freuen wir uns und sind auf die Synergieeffekte gespannt.“

 

Diese Pressemitteilung als PDF-Datei zum Runterladen finden Sie HIER.

 

 

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