Bayerische Ingenieurekammer-Bau lobt Ingenieurpreis 2011 aus

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau verleiht im kommenden Jahr zum siebten Mal ihren Ingenieurpreis. Gesucht werden vorbildliche Beispiele für ganzheitliches Planen und Bauen. Der Ingenieurpreis 2011 ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. „Mit dem Ingenieurpreis wollen wir gelungene Beispiele einer Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten prämieren”, so Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter in München.

 

14.06.2010  -  München/Nürnberg/Augsburg

Der Ingenieurpreis 2011 macht auf einen weiteren bedeutenden Bereich des Ingenieurwesens aufmerksam. Bisher war die Reihe der Ingenieurpreise vorwiegend durch technisch orientierte Aufgabenstellungen geprägt. „Dieses Mal geht es nicht nur um ein Objekt oder Projekt, sondern um die Art der Erstellung, um den Prozess der Planung und die Zusammenarbeit der Beteiligten”, so Schroeter. Nicht das Ingenieurewerk an sich stehe im Mittelpunkt, sondern der Weg, wie es entstanden ist.

Im Fokus der Auslobung stehen die Glieder einer integrativen, durchgängigen und vielschichtigen Prozesskette von Planung, Bau und Betrieb, die sich an den Kriterien einer ganzheitlichen Betrachtung orientiert. Dabei sollte der Informationsfluss von der ersten Projektidee über Entwurf und Planung bis zur Herstellung und Nutzung durchgängig, permanent verfügbar und stets aktuell sein.

Herausgestellt werden soll das effiziente Zusammenwirken der Projektbeteiligten, um in einem vielschichtigen Planungsprozess Synergien zu nutzen, Schnittstellen zu gestalten und damit Fehlerquellen zu reduzieren. Dabei sollen innovative Abläufe beschrieben werden. Weder die eingesetzten Werkzeuge noch das Bauwerk als solches werden beurteilt. Prämiert werden können nicht nur einzelne Ingenieure, sondern auch das Team der zusammenwirkenden Projektbeteiligten.

Einsendeschluss am 19. November 2010

Schroeter stellt klar: “Es geht nicht um das  Werkzeug, etwa ein Computerprogramm, sondern um dessen Anwendung.” Mit dem Ingenieurpreis 2011 möchte die Bayerische Ingenieurekammer-Bau neue Ideen anstoßen und fördern. Denn auf diesem Themengebiet gebe es für die Ingenieure aus dem Bauwesen durchaus Optimierungspotenzial, gibt Schroeter zu bedenken.

Teilnehmen können alle Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Doktoranden und Studierende des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den bayerischen Hochschulen sowie im Bauwesen tätige Ingenieure, deren Studienabschluss nicht länger als drei Jahre zurück liegt.
Einsendeschluss ist der 19. November 2010. Der oder die Gewinner werden beim 19. Bayerischen Ingenieuretag am 21. Januar 2011 mit dem Ingenieurpreis 2011 ausgezeichnet.

 

 

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