Tag gegen Lärm am 24. April
22.04.2013 - München
Nahezu die Hälfte aller Bürgerinnen und Bürger leidet unter gestiegener Lärmbelastung. Gerade in den Ballungsräumen ist diese ein großes Problem. „Durch geeignete bauliche Maßnahmen können Lärmbelastungen deutlich reduziert werden“, sagt Dipl.-Ing. (Univ.) Helmut Schütz, 1. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, anlässlich des Tags gegen Lärm am 24. April.
„Lärm kann krank machen und deswegen ist Lärmschutz ein sehr wichtiges Thema. Städte und Gemeinden sind natürlich zu allererst im Rahmen der Bauleitplanung gefordert, lärmintensive Bereiche und solche mit erhöhtem Ruhebedürfnis möglichst auseinander zu halten. Dies kann zum Beispiel durch ausreichenden Abstand von Umgehungsstraßen zur Bebauung oder durch eine geschickte Pufferbebauung zwischen Wohn- und Gewerbegebieten geschehen“, erläutert Schütz.
Ingenieure im Bauwesen sind Experten für Lärmschutz. Ingenieurbüros, die über die nötigen Fachkenntnisse im Bereich Lärm- und Schallschutz verfügen, finden Auftraggeber in der Planer- und Ingenieursuche auf der Website der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: www.planersuche.de. Zusätzlich geben Übersichten über Referenzobjekte Aufschluss darüber, wie groß die Erfahrung des jeweiligen Büros im Bereich Lärm- und Schallschutz ist. „Ingenieure können durch geeignete bauliche Maßnahmen Lärmbelästigungen eindämmen. Grundsätzlich ist es aber Sache der Politik, zulässige Grenzwerte festzulegen und damit zu entscheiden, wie viel Lärmschutz sich unsere Gesellschaft leisten will und kann“, stellt Helmut Schütz klar.
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