Transrapid anpacken und nicht aussitzen!

22.01.2002     München

München (22.01.02) - Nach Auffassung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sollte die gestern Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig vorgelegte Machbarkeitsstudie letzte Zweifel an der ökonomischen und technischen Realisierbarkeit der Transrapid-Strecken ausräumen.

"Überlastete Straßen-, Schienen- und Luftverkehrswege bedürfen der Ergänzung durch innovative Verkehrssysteme", so der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dipl.-Ing. Karl Kling. "Wenn wir uns jetzt für den Transrapid entscheiden und mit Planung und Realisierung beginnen, können wir - passend zum Termin der Fußball-Weltmeisterschaft in vier Jahren - ausländischen Investoren deutsche Magnetbahntechnik im eigenen Land präsentieren."
Sowohl die knapp 79 Kilometer lange Metrorapid-Strecke von Düsseldorf nach Dortmund als auch die fast 37 Kilometer umfassende Transrapid-Strecke vom Münchener Hauptbahnhof zum Münchener Flughafen konnten die Gutachter der Machbarkeitsstudie überzeugen. "An der nun notwendigen Entscheidung des Bundes und der Länder wird sich zeigen, wie Deutschland mit Innovationen umgeht", so der Ingenieurekammer-Präsident. Moderne Volkswirtschaften würden ihre wirtschaftliche Leistungskraft technischen Neuerungen verdanken. Der Transrapid sei eine solche und habe den Nachweis seiner vollen Funktionsfähigkeit bereits auf der Teststrecke im Emsland erbracht.
Erst vor einem Jahr hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau die Entwicklung des Münchner Ingenieurs Dr.-Ing. Jürgen Feix zu einem innovativen Transrapid-Fahrwegskonzept auf der Basis von Hybridträgern mit der Vergabe des mit 10.000 DM dotierten 1. Ingenieurpreises ausgezeichnet.

 

 

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