12.03.2002 München
Von Auftraggeber- und Lieferinteressen unabhängige Überwachung durch Beratende Ingenieure schützt vor bösen Überraschungen
München (12.03.02) - Jahrelang haben sie für das große Ziel eisern gespart - ein Eigenheim. Doch die Vorfreude vieler Häuslebauer weicht einem bösen Erwachen, wenn der Traum sich als Albtraum entpuppt.
Der Grund: Pfusch am Bau. Allein im Neubaubereich ist die Zahl der Mängel in den vergangenen zehn Jahren um rund zehn Prozent angestiegen, warnt jetzt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau.
Egal, ob es sich um von Bauträgern erstellte Häuser, Fertigbauten oder um in Eigenregie erstellte Eigenheime handelt - die Probleme gleichen einander. Wo ein falsches Kostenbewusstsein und Terminzwänge zur Verquickung von Planung und Ausführung führen und die Baugewerke unkoordiniert ineinander greifen, treibt der Pfusch bunte Blüten. Dabei sind laut Bauschadensbericht der Bundesregierung 80 Prozent der Fehler im Bauwesen vermeidbar. Allein diese Tatsache beweist, wie wichtig eine vorbeugende Kontrolle durch eine von Planung und Ausführung unabhängige Instanz ist. Auf das durch die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ständig überwachte Urteilsniveau Beratender Ingenieure können sich nicht nur kritische Bauherren, sondern alle am Bau beteiligten Parteien verlassen.
Mit dem von der Bundesingenieurkammer, der Bundesvereinigung der Prüfingenieure und dem Deutschen Institut für Prüfung und Überwachung gemeinsam entwickelten Bauwerkspass, ist qualitätsbewussten Bauherren ein von Auftraggeber- und Lieferinteressen unabhängiges Qualitätssiegel an die Hand gegeben. Weitere Informationen zum Bauwerkspass und Kontaktadressen von Beratenden Ingenieuren in Ihrer Nähe bieten Ihnen unsere Geschäftsstelle sowie die Homepage (alt.bayika.de, www.planersuche.de) der Kammer.
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
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