30.04.2002 München
Die Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hat am 17. April 2002 in Nürnberg den Leitenden Baudirektor Dipl.-Ing. Karlheinz Gärtner (60) und Leiter des Straßenbauamtes München einstimmig zum neuen Vizepräsidenten der Kammer gewählt. Gärtner tritt die Nachfolge von Ministerialdirigent Dipl.-Ing. Josef Poxleitner (54) an, der nach zwölf Amtsjahren nicht mehr kandidierte.
Den Dank an die Mitglieder der Vertreterversammlung verband Karlheinz Gärtner mit einem Bekenntnis zur berufsständischen Selbstverwaltung und zur Vertretung aller Bauingenieure in einer ‚großen Kammer': "Es entspricht meinem Verständnis von Dezentralisierung und Deregulierung, wenn der Staat bestimmte hoheitliche Aufgaben dem Berufsstand überträgt. In einer ‚großen Kammer' - wie der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - kann jedes der 5.000 freiberuflichen, angestellten oder beamteten Mitglieder sich und seine Forderungen einbringen. Hierzu rufe ich alle Ingenieure im Bauwesen ausdrücklich auf, denn die Ingenieurekammer lebt vom Engagement ihrer Mitglieder".
Karlheinz Gärtner studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule München. Seine Referendarausbildung schloss er 1969 mit der großen Staatsprüfung ab.
Nach Stationen im Straßen-Neubauamt und im Straßenbauamt Kempten, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, der Autobahndirektion Südbayern, dem Straßenbauamt Weilheim und der Regierung von Schwaben wurde er im vergangenen November von Innenstaatssekretär Hermann Regensburger in das Amt des Leiters der Straßenbauamtes München, des größten Straßenbauamtes in Bayern, eingeführt.
Der Ingenieurekammer gehört Karlheinz Gärtner seit 1991 an. Seit 1995 engagiert er sich als Mitglied der Vertreterversammlung ehrenamtlich in den Fachausschüssen für Umwelt-, Verkehrs-, Wettbewerbs- und Honorarfragen. Ebenfalls seit 1995 ist er Beisitzer des Schlichtungsausschusses, der sich erfolgreich für die gütliche Einigung bei Honorarstreitigkeiten einsetzt.
Junge Kammer
Als berufsständische Vertretung der bayerischen Ingenieure im Bauwesen wurde die Bayerische Ingenieurekammer-Bau 1991 aus der Taufe gehoben.
Sowohl als Berater als auch als berufsständische Selbstverwaltung genießt die Kammer großes Ansehen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, in dem sie in Breite und Tiefe ein einzigartiges, technologieorientiertes Know-how bündelt. Neben den eigenverantwortlichen und unabhängigen Beratenden Ingenieuren, die Pflichtmitglieder der Kammer sind, gehören der ‚Allianz der Ingenieure' auch hochqualifizierte angestellte und beamtete Ingenieure als freiwillige Mitglieder an.
Allen Mitgliedern gemein, ist das Interesse an kreativen, hochwertigen und wirtschaftlichen Lösungen für die Anliegen ihrer Auftraggeber.
Eine druckfähige Portrait-Aufnahme von Herrn Vizepräsident Karlheinz Gärtner steht Ihnen als Download (274 KB) zur Verfügung.
Bayerische
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