Geschäftsmöglichkeiten für Umweltschutzspezialisten in der Slowakei

06.05.2002     München

In diesem Jahr stellt die Europäische Union der Slowakei fast 190 Millionen Euro für den Umweltschutz und die Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung. Diese Mittel dienen der Angleichung der slowakischen Umweltstandards an das Umweltniveau der Europäischen Union.

München (06.05.02) - Der Ökologisierungsschub in der Slowakei birgt große Chancen für die bayerische Bauwirtschaft. Investitionen aufgrund der zu erfüllenden Übergangsfristen sind insbesondere bei der umweltfreundlichen Behandlung gefährlicher Abfälle, beim Recycling von Wertstoffen und der Reinigung von kommunalen Abwässern zu erwarten. Aufgrund ihres hervorragenden Know-hows und ihrer traditionell guten Kontakte mit der Slowakei können bayerische Ingenieurunternehmen an dem wachsenden Markt sowohl als Lieferanten technischer Dienstleistungen als auch als Planer und Berater partizipieren.
Rund 4,8 Milliarden Euro will die Slowakei im Zeitraum von 1999 bis 2008 für den Umweltschutz investieren. Zur Deckung dieses Investitionsvolumens tragen Staat, staatliche Umweltfonds, Kommunen und Privatwirtschaft gemeinsam bei. Mittel fließen auch aus Programmen der Europäischen Union, so etwa dem ISPA-Programm (Instrument for Structural Policies for Pre-accession), aus PHARE (Poland and Hungary Assistance for Restructing of Economies (unterstützt auch die Slowakei)) sowie aus SAPARD (Special Action for Pre-accession for Agriculture and Rural Development). 
Seit 1995 werden mehr als die Hälfte der slowakischen Umweltinvestitionen von der Privatwirtschaft getragen. Der private Anteil wächst stetig. Doch auch die slowakische Regierung hat sich dem Umweltschutz verschrieben, so soll der Gesamtanteil der Umweltausgaben am Bruttoinlandsprodukt von ca. 1,7% in diesem Jahr auf rund 2,5% im Jahr 2008 steigen. Damit liegt die Slowakei im europäischen Spitzenfeld. Das auch im Vergleich der Beitrittsländer sehr gute Abschneiden der Slowakei in Umweltfragen äußert sich nicht zuletzt darin, dass bei den Beitrittsverhandlungen lediglich sechs Übergangsfristen vereinbart wurden. Damit wird bereits zum Beitrittszeitpunkt ein Großteil des europäischen Umweltrechts in der Slowakei umgesetzt sein.
Wollen Sie mit Ihrem Ingenieurunternehmen den Sprung über die Grenze wagen? Sind Sie über die Vielzahl der öffentlichen Ausschreibungen zu technischen Dienstleistungen informiert? Gilt Ihr Interesse der Kooperation mit ausländischen Ingenieurunternehmen? Sollten Sie diese Fragen bejahen, so empfehlen wir Ihnen als Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau die Kontaktaufnahme mit der Clearingstelle für internationale Dienstleistungskooperation (www.dienstleistungskooperation.de).Bei der Internationalisierung Ihrer Akquise und Ihrer Planungstätigkeit informieren, beraten und fördern Sie Dr.-Ing. Roland Molzahn und Lidiya Seredenko (Tel. 089/ 41 94 34 50, Fax 089/ 41 94 34 60, E-Mail: clearingstelle@bayika.de).

 

 

zurück zur Übersicht


Neue Pressemitteilungen

Bauwerkseinstürze in Indonesien und Kolumbien

Archiv


Mehr Infos?

Unsere Standpunkte

Positionspapiere

Online-Umfrage

Mitgliederzeitschrift



Ingenieurbegriffe erklärt

Glossar Ingenieurthemen

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern