12.06.2002 München
Regensburg (12.06.02 / sg) - Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau lud am 4. Juni in Regensburg zu einer Informationsveranstaltung zur Verdingungsordnung freiberuflicher Leistungen an Ingenieure und Architekten, kurz VOF.
Eingefunden hatten sich nahezu 100 Interessierte; Ingenieure aus der freien Wirtschaft sowie Vertreter der öffentlichen Auftraggeber. Kammerpräsident Kling würdigte zum Auftakt der Veranstaltung die Initiatoren, die in ausdauernden Diskussionen einen Konsens gefunden haben, der die Basis der neuen Bewertungsmöglichkeiten in der VOF bildet. "Wir haben seit Jahren darum gekämpft, dass eine Grundlage für transparente und faire Vergabe von Ingenieurleistungen nach VOF gefunden wird. Dies haben wir nun erreicht. Wir können Ihnen heute eine wichtige Unterlage an die Hand geben."
Hauptaugenmerk richtet sich bei der neuen Arbeitshilfe zur VOF dabei auf die Bewertungstabellen, die es jedem Auslober ermöglichen, das Angebot Schritt für Schritt zu bewerten. Ein erster ist das Auswahlverfahren, bei dem Grundsatzfragen, wie zum Beispiel die Leistungsfähigkeit eines Ingenieurbüros oder die fachliche Eignung beurteilt werden.
Beim zweiten Schritt, dem Zuschlagsverfahren können weiter Punkte vergeben werden auf Grundlage der Fachkunde, Erfahrung oder auch Zuverlässigkeit des Bieters. So gelangt der Auslober zu einem Ergebnis, das nicht nur er selbst jederzeit nachvollziehen kann, sondern auch alle Beteiligten.
Dass die Vergabe somit zu einem transparenten und fairen Instrument wird, darüber sind sich alle einig. Allein die Praxis kann zeigen, inwieweit solche Tabellen den Umgang mit Vergabeverfahren erleichtern.
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