13.06.2002 München
Bad Kissingen (13.06.02) - "Es herrscht eine Aufbruchstimmung unter den Ingenieuren im Bauwesen, in der jeder vom Vorbild des anderen lernen will. Ich bin überzeugt, dass die gegenseitige Befruchtung in den kommenden Jahren zu einer noch stärkeren internationalen Mobilisierung und Dynamisierung unseres Berufsstandes führen wird."
Mit diesen Worten beschrieb Kammerpräsident Prof. Dipl.-Ing. Karl Kling seine Erwartungen an die am Donnerstag, den 20. Juni 2002, in Bad Kissingen stattfindende Regionalkonferenz der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
In der Bauwirtschaft kommt der Kooperation der Baubeteiligten eine wachsende Bedeutung zu. "Die Diskussion über die Zusammenarbeit von Wettbewerbern im In- und Auslandsgeschäft soll dazu beitragen, Mittel und Wege aufzuzeigen, die dem wachsenden Interesse der privaten und öffentlichen Bauherren an Leistungen aus einer Hand gerecht werden. Insbesondere im Bereich des Infrastruktur und der Abwasser- und Abfallentsorgung verfügen mittelständische Bietergemeinschaften über Vorteile", erklärte Kling weiter.
Dazu sind auch Finanzierungsfragen zu klären. Die nationalen und internationalen Finanzinstitute und Fördermöglichkeiten - wie etwa der jüngst von der Bayerischen Staatsregierung bei der Weltbank in Washington aufgelegte Consultant Trust Fund - werden einen weiteren Schwerpunkt der Regionalkonferenz bilden. Ihre Teilnahme an der Veranstaltung im Hotel Sonnenhügel haben bereits mehr als 100 Planer, Bürgermeister, Stadträte, Vertreter der Regierung von Unterfranken sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages angekündigt.
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