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Beschreibung |
Wasserbehandlung Amsteg
Die Alptransit Gotthard AG baut eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke unter dem Gotthard hindurch. Hierzu wird ein 57 km langer Tunnel in 5 Abschnitten gebaut. Für den Zwischenangriff Amsteg wird eine Wasserbehandlungsanlage für maximal 600 l/s Durchsatz errichtet. Das Anlagenkonzept sieht im Grundausbau zwei Straßen mit jeweils 120 l/s Durchsatz vor und kann bei Bedarf mit 6 weiteren Straßen für jeweils 60 l/s ergänzt werden. Das Behandlungsverfahren umfasst die Abscheidung von freiem Öl, das Vermischen mit Flockungshilfsmittel mit nachfolgender Sedimentation und die Neutralisation. Bei Bedarf wird Nitrit aus dem Wasser entfernt oder das Wasser gekühlt. Das gereinigte Wasser wird direkt in den Vorfluter geleitet. Bei Wassereinbrüchen im Tunnel können große Wassermengen gespeichert werden. Die extreme Unsicherheit hinsichtlich der im Laufe der achtjährigen Bauzeit des Tunnels zu erwartenden Wassermengen und der Inhaltsstoffe im Tunnelwasser stellen ein große Herausforderung dar. Bei der Konzeption und der Planung war eine optimale Anpassungsmöglichkeit an geänderte Eingangswerte und eine höchstmögliche Betriebssicherheit umzusetzen. Nach zehnmonatiger Bauzeit ging die Anlage Anfang März 2003 in Betrieb. |
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Projektzeit |
Mai 2002 - Februar 2003 |
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Bauherr |
Alptransit Gotthard AG |
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Ingenieurbüro |
IBU Spanier GmbH, Donauwörth |
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Wasserbehandlung Amsteg |
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