Ingenieur Ernst Ebert erhält Ehrenmedaille der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
Hohe Auszeichnung für den Nürnberger Ingenieur Ernst Ebert: Der 68-Jährige ist am Freitag (16. Januar) mit der Ehrenmedaille der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ausgezeichnet worden. Ebert habe sich sowohl um den Berufsstand der Ingenieure, als auch um die Kammer besonders verdient gemacht, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dr. Heinrich Schroeter, bei der Verleihung in München. Seit Gründung der Kammer war Ebert unter anderem 16 Jahre lang im Vorstand aktiv. Daneben ist er Vorsitzender des Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung (AHO) sowie erster Vizepräsident im Bundesvorstand des Verbandes Beratender Ingenieure (VBI).
Bayerische Ingenieurekammer-Bau prämiert kreative Öffentlichkeitsarbeit Motto: „Zeig! was Du tust – Ingenieure präsentieren sich, ihr Planen und Bauen“
München/Nabburg. Die Entscheidung der Jury war einstimmig: Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Ingenieurpreis der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geht in diesem Jahr an zwei Gewinner. Jeweils 5.000 Euro erhalten für Ihre Beiträge Diplom-Ingenieur Ernst-Georg Bräutigam aus dem oberpfälzischen Nabburg sowie Diplom-Ingenieur Helmut Wolf aus München. Der Wettbewerb stand dieses Mal unter dem Motto: „Zeig! was Du tust – Ingenieure präsentieren sich, ihr Planen und Bauen“. Während Bräutigam die Jury mit einem originellen Informationsblatt überzeugen konnte, gefiel den Fachleuten beim Beitrag von Wolf die Professionalität mit der sich das Ingenieurbüro SFF Ingenieure in der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der Verleihung der Preise am Freitag (16. Januar) empfahl der Diplom-Ingenieur Helmut Schütz, 1. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, allen Ingenieuren, mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. „Oft lässt sich unsere Arbeit nicht leicht plakativ darstellen, deshalb aber auf Öffentlichkeitsarbeit zu verzichten ist falsch“, so Schütz.
Der Begriff „Ingenieur“ hat es in Zukunft „schwör“: Universitätsprofessor Gebbeken: Der „Ingenieur“ wird aussterben
Das Wort „Ingenieur“ wird nach Ansicht von Prof. Dr.-Ing. habil Norbert Gebbeken in den kommenden Jahren aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwinden. Der Lehrstuhlinhaber für Baustatik am Institut für Statik und Mechanik an der Universität der Bundeswehr München und 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau führt dies auf das gleichzeitige Aussterben der traditionellen Diplom- und Magisterabschlüsse zurück. „Künftig wird nur mehr von einem Bachelor oder bestenfalls Master of Engineering die Rede sein“, sagt Gebbeken in München. Das sei äußerst bedauerlich, denn als traditioneller Abschluss habe das Ingenieur-Diplom internationales Renommee und sei für Auftraggeber ein Qualitätsmerkmal. „Deshalb sollte ein Master of Science in Deutschland gleichzeitig offiziell als Diplom-Ingenieur bezeichnet werden dürfen“, fordert Gebbeken.
Bayerische Ingenieurekammer-Bau gratuliert: Masterpreis des Vereins Baumanagement der Hochschule Augsburg geht an Kammermitarbeiterin Irma Voswinkel
Die Diplom-Ingenieurin Irma Voswinkel darf sich ab sofort nicht nur mit dem Titel „Master of Engineering“ (M. Eng.) schmücken – für ihre Masterarbeit ist sie auch mit dem Masterpreis des Vereins Baumanagement an der Fachhochschule Augsburg ausgezeichnet worden. Voswinkel, die bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in München das Referat Ingenieure leitet, hat sich mit dem Thema Energieeffizienz auseinandergesetzt und ein Computerprogramm für Bauingenieure, Architekten, Planer und Bauherren entwickelt. Damit können Anwender unkompliziert die Wirtschaftlichkeit analysieren und die Investitionskosten vergleichen, die bei einer so genannten wärmetechnischen Sanierung von Neu- und Bestandsgebäuden anfallen. Das Programm helfe Baumanagern dabei Fehlinvestitionen zu erkennen und zu vermeiden, lobte Vereinsvorsitzender Dipl. Ing. (FH), M. Eng Architekt Michael Fiederling bei der Übergabe des Preises in Augsburg. Der Preis ist mit 250 Euro dotiert. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau gratuliert ihrer Mitarbeiterin zum Erfolg.
Urteilsverkündung im Prozess um den Einsturz der Eissporthalle Bad Reichenhall: Bayerische Ingenieurekammer-Bau kritisiert Preisdumping bei Gutachten
München/Traunstein. Wenige Tage vor der geplanten Urteilsverkündung im Prozess um den Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenhall hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau das Drücken der Ingenieurhonorare durch Gemeinden verurteilt: „Noch immer vergeben Bauverwaltungen Aufträge für Gutachten zu Niedrigstpreisen, die ein sorgfältiges Arbeiten kaum ermöglichen“, kritisierte Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter in München. Damit nähmen die Verantwortlichen in den Rathäusern die Risiken eines Billig-Gutachtens bewusst in Kauf. Bei dem Einsturz der Eissporthalle am 2. Januar 2006 waren 15 überwiegend junge Menschen ums Leben gekommen. Vor dem Traunsteiner Landgericht müssen sich seit mehr als neun Monaten drei Ingenieure und Architekten wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Das Urteil wird am kommenden Dienstag (18. November) erwartet.
Neuer Regionalbeauftragter für Oberbayern
Dr.-Ing. Walthari Fuchs aus Traunstein ist neuer Regionalbeauftragter der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in Oberbayern. Zu seinen Aufgaben zählen die Kontaktpflege zu Kommunen, Gebietskörperschaften, Ämtern der Staatlichen Bau- und Vermessungsverwaltung sowie die Organisation von Veranstaltungen. Fuchs ist vor Ort Ansprechpartner für die 2559 Kammermitglieder aus Oberbayern sowie für Jugendliche, die sich für den Ingenieurberuf interessieren.
Kostenlose Informationsveranstaltung: „Nachhaltiges Bauen mit innovativen Baustoffen“ Bayerische Ingenieurekammer-Bau präsentiert Boot aus Beton
Zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung rund um das Thema „Nachhaltiges Bauen mit innovativen Baustoffen“ lädt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau am Freitag, den 7. November 2008, ein: Insgesamt neun Referenten werden in München (Nymphenburger Straße 5) über innovative Baustoffe und aktuelle Änderungen beim Bauen berichten. So wird zum Beispiel Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hegner vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen informieren. Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach von der Technischen Universität Dresden wird Textilbeton vorstellen. Dabei handelt es sich um einen Verbundbaustoff aus Hochleistungstextilien und Feinbeton. Anhand eines rund vier Meter langen, extrem leichten und dünnwandigen Bootes aus Textilbeton will Curbach zeigen, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten des Baustoffes sind. Die Informationsveranstaltung richtet sich an alle Interessierten, Eigentümer, Mieter sowie Planer und beginnt um 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Kampagne für den Ingenieurberuf gestartet „Kein Ding ohne ING.“: Bayerische Ingenieurekammer-Bau wirbt für Ingenieurberuf
München. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war zusammen mit der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen der Vorreiter: Nun werben deutsche Ingenieurkammern bundesweit mit dem Slogan „Kein Ding ohne ING.“ für den Ingenieurberuf – auf T-Shirts, Postern, Postkarten, Pins und Aufklebern. Die Kampagne soll bei jungen Menschen das Interesse an dem interessanten und vielseitigen Beruf wecken, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Ingenieurleistungen schärfen und dem Berufsstand ein neues „Wir-Gefühl“ vermitteln. „Vor allem im Bauwesen werden Ingenieure händeringend gesucht“, berichtete der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, in München.
Bayerischer Denkmalpflegepreis 2008: Kammer und BLfD würdigen Engagement der Eigentümer
München – Der Wettbewerb ist entschieden: Acht Bauwerke hat die Jury des Bayerischen Denkmalpflegepreises 2008 ausgewählt – acht von rund hundert Einsendungen aus allen bayerischen Regierungsbezirken. Diese Bauwerke repräsentieren die große Bandbreite an denkmalpflegerischen Aufgaben, planerischem und handwerklichem Können und vor allem an Engagement der Bauherren und Eigentümer für den Erhalt schützenswerter Bausubstanz. Der Bayerische Denkmalpflegepreis 2008 wird in zwei Kategorien – öffentliche Bauwerke und private Bauwerke – vergeben. Die Preisverleihung findet am 1. September durch Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein statt.
Die Themen „Energieeffizienz“ und „Klimaschutz“ sind derzeit in aller Munde. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir künftig neue Wege finden müssen, um vorhandene Ressourcen sinnvoll und effektiv zu nutzen und gleichzeitig neue regenerative Energiequellen zu erschließen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau informiert Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie alle Interessierten am 26. Juni beim Energietag Regensburg im Kolpinghaus über die vielfältigen Möglichkeiten der Energieeinsparung in Neubauten und in Bestandsgebäuden sowie über die Details von Gebäudeenergieausweisen.
"Zeig! - was Du tust" - Kammer lobt den Ingenieurpreis 2009 aus
EinleitungsteMünchen – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau lobt den Ingenieurpreis 2009 mit dem Thema „Zeig! - was Du tust. Ingenieure präsentieren sich, ihr Planen und ihr Bauen“ aus, um gelungene Beispiele einer kreativen, kompetenten und wirkungsvollen Öffentlichkeitsarbeit von Ingenieuren zu prämieren. Der Preis ist mit EUR 10.000 dotiert, die Preisverleihung findet beim 17. Bayerischen Ingenieuretag am 16. Januar 2009 im Rahmen der Messe BAU in München statt.xt (dieser Text wird auch auf der Übersicht angezeigt)
Claus-Peter Hahne neuer Regionalbeauftragter für Niederbayern
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat vor einiger Zeit damit begonnen, ihre Aktivitäten zu regionalisieren. Aus diesem Anlass wurden in allen bayerischen Regierungsbezirken Regionalbeauftragte ernannt, die sich um die Belange der Kammermitglieder kümmern und die allen an Planen und Bauen Beteiligter vor Ort als Ansprechpartner dienen
Kammer lässt Gutachten zur neuen Schneelastnorm erstellen
München – Spätestens seit dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall am 2. Januar 2006 sind Schneelasten auf Dächern in aller Munde, auch wenn der Schnee zwar Auslöser, aber nicht die Ursache für den Einsturz war. In Deutschland werden die Grundlagen für die Berechnung der Standsicherheit von Gebäuden – „Statik“ genannt – unter anderem in DIN-Normen geregelt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat jüngst einen Arbeitskreis eingerichtet, der bestehende Normen kritisch hinterfragt und die Einführung neuer Normen praxisorientiert begleitet. Im Auftrag dieses Arbeitskreises wurde nun durch das Ingenieurbüro Schwind ein Gutachten zur neuen Schneelastnorm erstellt. Nach Ansicht vieler Experten ist diese Norm erheblich korrekturbedürftig.
Ingenieure treten der Klima-Allianz der Bayerischen Staatsregierung bei
Fachlich hoch kompetente Verstärkung hat die Klima-Allianz der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Staatsminister Dr. Otmar Bernhard hat heute bei einem Festakt in München gemeinsam mit dem Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, dem Präsidenten der Bayerischen Architektenkammer, Lutz Heese, und dem Vorsitzenden des BDA Bayern, Karlheinz Beer, das 5. Bayerische Klimabündnis unterzeichnet. Damit wird das Bündnis nun von denjenigen Berufsgruppen unterstützt, in deren Wirkungskreis die effektivsten Maßnahmen zum Klimaschutz realisiert werden können.
Kammer lobt den Bayerischen Denkmalpflegepreis 2008 aus
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau lobt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege den Bayerischen Denkmalpflegepreis 2008 aus. Dieser Preis, der erstmalig 2008 und künftig alle zwei Jahre vergeben wird, würdigt das Engagement privater und öffentlicher Bauherren und Eigentümer, die sich in vorbildlicher Weise für denkmalgeschützte Bauwerke in Bayern eingesetzt haben. Der Preis wird in den Kategorien „Private Bauwerke“ und „Öffentliche Bauwerke“ verliehen. Die Kategorie „Private Bauwerke“ ist mit 10.000 Euro dotiert.