Heidi Aschl ist neue Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
München – Die Mitglieder der IV. Vertreterversammlung der Bayeri-schen Ingenieurekammer-Bau haben in ihrer konstituierenden Sit-zung am gestrigen Donnerstag in München die Mitglieder des Vor-standes neu gewählt. Dipl.-Ing. Heidi Aschl ist neue Präsidentin der berufsständischen Vertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern. Dipl.-Ing. Dieter Rübel und Dipl.-Ing. Karlheinz Gärtner stehen ihr als Vizepräsidenten zur Seite.
Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, der 12 Jahre als Präsident an der Spitze der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau stand, kandidierte wie auch der bisherige Vizepräsident Dipl.-Ing. Rolf Sennewald nicht mehr.
München / Augsburg – Kommenden Freitag ist es so weit: Die Luitpoldbrücke über die Wertach in Augsburg wird für den Individualverkehr frei gegeben. Sie ist Beweis dafür, wie durch die Auslobung eines Realisierungswettbewerbs und den Einsatz kreativer Ingenieurleistung ein innovatives Bauwerk entsteht, das Weg weisend ist - und dabei gleichzeitig die Herstellungs- und die Betriebskosten des Brückenbauwerks minimiert.
Elegant spannt sich die Luitpoldbrücke über die Wertach. Für den Benutzer nahezu unsichtbar schlummert unter der Fahrbahn eine ingenieurtechnische Spitzenleistung, die hilft, die Kosten für Bau und Betrieb deutlich zu senken.
Brücken dehnen sich bei Hitze aus. Aus diesem Grund muss die Fahrbahn so auf den Stützen gelagert werden, dass diese eine Verschiebung des Überbaus ermöglichen. Diese Anschlusspunkte sind in der Regel teuer in der Herstellung und besonders wartungsintensiv, was zu erheblichen Kosten führt.
Bei der Luitpoldbrücke kam nun ein innovatives Verfahren zum Einsatz, das vom Büro Mayr + Ludescher Ingenieure (München / Stuttgart) entwickelt wurde und von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau im Januar 2003 im Rahmen des Ingenieurpreises 2003 „Ressourcenschonendes Bauen“ ausgezeichnet wurde. Die Verbindung zwischen Pfeiler und Überbau erfolgt durch so genannte Stützen-Federlamellen“. Dadurch kann auf die herkömmlichen Lagerkonstruktionen, die leichter verschleißen und nur kostenintensiv auszutauschen sind, verzichtet werden. Seit mittlerweile 15 Jahren hat sich die Stützen-Federlamelle bereits bei anderen Bauwerken bewährt, beispielsweise bei der Eisernen Brücke in Regensburg und der GVZ-Brücke Ingolstadt.
Wer also künftig die Gelegenheit hat, die Luitpoldbrücke von unten zu betrachten, der sollte einen Blick nach oben riskieren. Und wird dort statt der üblichen Brückenlager „Stützen-Federlamellen“ entdecken - innovative Ingenieurbaukunst!
Bautafel Luitpoldbrücke Augsburg:
Am Bau beteiligt waren:
· Entwurf, Ausführungsplanung und Bauleitung: Mayr + Ludescher Ingenieure, München/Stuttgart; Architekt Felix Schürmann
· Bauherr und Oberbauleitung: Stadt Augsburg
· Prüfingenieur: Dr.-Ing. habil Karl Georg Schütz, Kempten
· Baufirma: Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Neumarkt
· Baugrundgutachter: Geotechnisches Büro Prof. Dr. Schuler, Dr.-Ing. Gödecke, Augsburg
Mitglieder der IV. Vertreterversammlung gewählt
München – Die im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern waren aufgerufen, vom 16. September bis 07. Oktober die Mitglieder der IV. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zu wählen. Auf 14 Listen haben sich Kandidaten unterschiedlicher Fachrichtungen der Wahl gestellt. 2781 Kammermitglieder haben ihre Stimmen abgegeben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 53,7 Prozent. Die Mitglieder der IV. Vertreterversammlung werden am 27. November zu ihrer konstituierenden Sitzung in München zusammentreffen. Dort werden die Mitglieder des Vorstands sowie der Präsident und zwei Vizepräsidenten gewählt.
Informationsbroschüre zum VOF-Vergabeverfahren neu erschienen
München (17.09.03) - In neuer überarbeiteter Auflage ist die Broschüre der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau „VOF-Vergabeverfahren für Architekten- und Ingenieurleistungen“ mit Bewertungstabellen für Auswahlverfahren und Auftragsverfahren erschienen. In der Broschüre wird das von der Kammer entwickelte Verfahren zur Bewertung von Bewerbungen und Angeboten bei Vergabeverfahren nach VOF erläutert. „Mit unserer neuen Broschüre geben wir auslobenden Stellen erneut eine umfassende Hilfestellung zur optimalen Durchführung von Angebotsbewertungen eines VOF-Vergabeverfahrens“, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
München (09.09.03) – Mit einem neuen Service-Angebot im Internet leistet die Bayerische Ingenieurekammer-Bau einen weiteren wertvollen Beitrag zur Existenzsicherung kleiner und mittlerer Ingenieurbüros in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Auch für große Ingenieurunternehmen ist die neu eingerichtete Kooperationsbörse eine wertvolle Hilfe: Datenbankgestützt können Ingenieure ab sofort mit kooperationswilligen Kollegen in Kontakt treten, nach interessanten Projektbeteiligungen suchen oder spezialisierte Mitarbeiter für einen bestimmten Auftrag finden.
München (21.08.03) – Die Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau bietet Mitgliedern der Ingenieurkammern in Bayern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Berlin optimale Vorsorge für das Alter und die Wechselfälle des Lebens. Nun wächst das Erfolgsmodell weiter. Bei einem festlichen Empfang im Bayerischen Staatsministerium des Innern wurden im Beisein von Staatsminister Dr. Günther Beckstein MdL und der Ingenieurkammer-Präsidenten Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling (Bayern), Dipl.-Ing. Werner Schmehr (Saarland), Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Storm (Thüringen) und der Vizepräsidenten Dr. Peter Schwarz (Hessen), Dipl.-Ing. Rolf Sennewald und Dipl.-Ing. Karlheinz Gärtner (beide Bayern) die am 9. Juli 2003 ratifizierten Staatsverträge zwischen Bayern, Hessen und Thüringen ausgetauscht. Für Ingenieure aus Hessen und Thüringen ist damit ab sofort der Weg frei für eine Mitgliedschaft in der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau.
München (13.08.03) - Die Bundesregierung hat beschlossen, Freiberufler künftig in die Gewerbesteuerpflicht einzubeziehen. Städte und Gemeinden sollen durch die Reform der Gewerbesteuer 2,5 Milliarden Euro mehr einnehmen. „Nach den Plänen zur Abschaffung der HOAI auf gesetzlicher Basis geht die systematische Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Grundlage von Ingenieuren in Deutschland durch die Bundesregierung offenbar weiter“, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
Gewerbesteuer für Freie Berufe: Die Bundesregierung holt zum zweiten Axthieb gegen Ingenieure aus
München (06.08.2003)– Den Vorstoß der Bundesregierung, die Gewerbesteuer umzubenennen in eine Gemeinde-Wirtschaftssteuer, um so auch die Freiberufler zur Kasse zu bitten, bezeichnet der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling als zweiten Axthieb gegen die Freien Berufe.
Bündnis zum Flächensparen unterzeichnet
München (30.07.03) – Die Staatsminister Dr. Günther Beckstein und Dr. Wer-ner Schnappauf haben gemeinsam mit den Präsidenten des Städte-, des Gemeinde- und des Landkreistages Josef Deimer, Dr. Uwe Brandl und Theo Zellner, dem Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, dem Präsidenten der Bayerischen Architektenkammer Prof. Peter Kaup und weiteren Partnern das „Bündnis zum Flächensparen“ unterzeichnet. Damit soll ein verantwortungsvoller und sparsamer Umgang mit Böden und eine Reduzierung des Flächenverbrauchs erreicht werden.
Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: Bürokratieabbau des Bundes ist ein Schuss nach hinten
München (10.07.03) Der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. E.h. Karl Kling, ist entsetzt über die Erklärungen von Bundeswirtschaftminister Clement zum Bürokratieabbau gestern in Berlin. Kling: „Wir sagen Ja zum Bürokratieabbau, aber der Vor-schlag, die HOAI lediglich als Preisempfehlung zu betrachten, ist ein Schuss nach hinten, weil neue bürokratische Hürden geschaffen werden auf Kosten der kleinen und mittelständischen Ingenieurbü-ros.“
Erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen – Kammer nimmt das 3000. Freiwillige Mitglied auf
München (18.06.03) – Dipl.-Ing. (FH) Paul Wenning ist das 3000. Freiwillige Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Er wurde vom Vorstand in der Sitzung vom 16.06. in die berufsständische Vertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern aufgenommen. Paul Wenning ist bei der Berufsfeuerwehr in München beschäftigt. „Dies ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, in welch vielfältigen Bereichen Ingenieure ihr Wissen zum Wohle der Allgemeinheit einbringen“, sagte Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
Staatssekretär Regensburger überreicht Urkunden über Bauvorlageberechtigung in Ungarn
München (17.06.2003) Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, Hermann Regensburger, MdL, hat heute im Beisein der Generalkonsulin der Republik Ungarn in München, I.E. Maria Baranyi, und des Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, sowie zahlreicher Ehrengäste die Urkunden über die Erteilung der uneingeschränkten Bauvorlageberechtigung in Ungarn an Herrn Dipl.-Ing. Stefan Steinbacher aus Neusäß überreicht.
Wohnbauförderung muss künftig regional differenziert werden
München (12.06.03) Mit seiner Forderung, die staatlichen Fördermittel für den Eigenheimbau zu streichen, verkennt der Deutsche Mieterbund die Wohnraumnot in zahlreichen Ballungsräumen. „Nicht die bundesweite Streichung der Mittel für den Eigenheimbau und eine Konzentration auf innerstädtischen Wohnraum kann die Lösung sein, sondern eine stärker regional differenzierte Verteilung der Mittel“, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
Bundesbauminister Stolpe: Bekenntnis zum Erhalt der HOAI
München – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist erfreut über das klare Bekenntnis des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zum Bestand der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Stolpe hatte sich beim Baumeistertag des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure für eine sachliche Diskussion über eine Reform der bewährten Honorarordnung ausgesprochen. „Jetzt ist endlich das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen als zuständiges Fachressort federführend in den Dialog mit Ingenieuren und Architekten eingetreten“, so Kammerpräsident Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling. Mit Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der das Thema unverständlicherweise an sich gezogen hatte, waren konstruktive Gespräche bislang nicht möglich.
Meisterprüfung ist nicht zu vergleichen mit Studienabschluss
München/Stuttgart – Die Überlegung, Handwerksmeistern den Zu-gang zu einem Hochschulstudium zu erleichtern, ist nach Ansicht der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau durchaus richtig. Von fal-schen Voraussetzungen geht allerdings der jüngste Vorschlag des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Dr. Walter Döring aus. Er will grundsätzlich den Meisterbrief mit einem Bachelorabschluss gleichsetzen. „Die Meisterprüfung eines Handwerkers hat jedoch mit einem Studium wenig gemein“, so der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
Harmonisierungen in der EU dürfen nicht zu Einschränkungen der Sicherheit am Bau führen
München – Mit großer Besorgnis nimmt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau die Bestrebungen von EU-Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein zur Kenntnis, durch die Einführung der EU-Dienstleistungsrichtlinie an den Fundamenten der freien Berufe in Deutschland zu rütteln. „Wir haben durch die hohen Anforderungen an unsere Kammermitglieder Qualitätsstandards im Ingenieurwesen geschaffen, deren Aufweichung zur echten Gefahr für Leib und Leben der Bevölkerung werden könnte“, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling.
Kling warnt Bundesminister Clement vor einer Reformierungswut ohne Sinn und Verstand
München – „Es ist unverständlich, weshalb der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, in einer seit Monaten andauernden Reformierungswut versucht, den Leistungsträgern unserer Gesellschaft die wirtschaftlichen Grundlagen für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln zu entziehen“, sagte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, in München. Die bewährte Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), die in Fachkreisen unumstritten ist, wolle Clement abschaffen, die Gebührenordnungen zahlreicher anderer Freier Berufe seien auf dem Prüfstand, und die Änderung der Meisterordnung bedrohe viele Betriebe in ihrer Existenz.
Bayerische Ingenieurekammer-Bau gründet Forum für Sachverständige
München (10.04.03) - Mit der Gründung des Forums für Sachverständige hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau einen wichtigen Schritt getan, den verantwortlichen Sachverständigen in Bayern einen eigenen institutionellen Rahmen zu geben, innerhalb dessen die spezifischen berufspolitischen Belange erörtert werden können. Rund 70 Interessierte waren bei der ersten Versammlung am 9. April in der Obersten Baubehörde des Staatsministeriums des Innern anwesend. Dabei wurden erste Fragestellungen erörtert und künftige Tätigkeitsschwerpunkte des Forums definiert.
Parlament der Bayerischen Ingenieure beschließt Resolution zum Erhalt der HOAI
München / Landshut - Die 125 Mitglieder der Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau setzen im Kampf um den Erhalt der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ein eindrucksvolles Zeichen. Bei der Sitzung am 03. April in Landshut wurde eine Resolution beschlossen, welche die Bestrebungen der Bundesregierung und des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, die HOAI als gesetzliche Preisregelung abzuschaffen, entschieden zurückweist.
Kooperationsabkommen zeigt Wirkung: Erstmals ist ein Ingenieur aus Bayern in Ungarn bauvorlageberechtigt
München (27.03.03) - Der im Dezember 2002 zwischen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und der Ungarischen Ingenieurkammer abgeschlossene Vertrag zur gegenseitigen Anerkennung von Berechtigungen trägt Früchte. Die Ungarische Ingenieurkammer hat Dipl.-Ing. Stefan Steinbacher aus Neusäss als erstem bayerischen Ingenieur die Bauvorlageberechtigung in Ungarn erteilt. "Dies ist", so der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, "ein großartiger Erfolg und ein wegweisender Schritt hin zu einem vereinten Europa ohne Grenzen für Dienstleistungen."
Weniger Aufträge, sinkende Umsätze, schlechte Zahlungsmoral: Ingenieure kämpfen um ihre Existenz
München (26.03.03) - Seit acht Jahren befindet sich die Bauwirtschaft in der Krise. Die Auswirkungen der Investitionsschwäche öffentlicher und privater Auftraggeber bekommen die Ingenieure in Bayern direkt zu spüren. Lediglich 40 Prozent der Planungsbüros in Bayern bezeichnen ihre allgemeine Geschäftslage als noch befriedigend. Rund ein Drittel sagt: Sie ist schlecht oder sogar sehr schlecht. Dies hat die Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau unter 2500 Beratenden Ingenieuren und freiberuflich tätigen Ingenieuren ergeben. Die Mehrzahl der Unternehmen ist bestrebt, der Krise nicht durch einen Abbau an Arbeitsplätzen zu begegnen: 77,3 Prozent wollen die Anzahl ihrer Mitarbeiter zumindest in den kommenden sechs Monaten konstant halten.
Keine Benachteiligung Bayerns im Bundesverkehrswegeplan - der aktuelle Bedarf muss entscheidend sein
München (21.03.03) - Auf eine faire Behandlung des Freistaats Bayern im Bundesverkehrswegeplan, der heute von Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe vorgelegt wurde, drängt der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling. "Die angemeldeten Projekte sind keine Wunschliste der Bayerischen Staatsregierung, sondern entsprechen dem aktuellen und künftigen Bedarf eines wirtschaftlich starken Flächenstaats im Herzen Europas, auf den mit der EU-Osterweiterung gerade in der Infrastruktur besondere Anforderungen zukommen", sagte Kling.
Kling: Kanzler muss ein deutliches Signal zu Gunsten der Freien Berufe setzen
München (11.03.03) - Mit heftiger Kritik reagierte der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, auf die Bestrebungen, die Angehörigen der Freien Berufe künftig zusätzlich finanziell zur Ader zu lassen. Kanzleramt und Bundesfinanzministerium planen, die Gewerbesteuer in eine reine Gewinnsteuer umzuwandeln. Bundeskanzler Gerhard Schröder wolle dies, so ist aus Koalitionskreisen zu hören, in seiner Rede am kommenden Freitag verkünden. "Wer einerseits finanzielle Hilfen für die Not leidende Baubranche verspricht, andererseits den Ingenieuren das Geld durch eine Gewerbesteuerpflicht aber wieder aus der Tasche zieht, der treibt ein durchsichtiges Nullsummenspiel zu Lasten der Freien Berufe", sagte Kammerpräsident Kling.
Ausbau der Infrastruktur braucht mehr Geld - beschleunigte Verfahren sind zweitrangig
München (28.02.03) - Beschleunigte Genehmigungsverfahren beim Bau von Straßen und Schienen, wie sie Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe auch in Westdeutschland einführen will, werden vom Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling zwar grundsätzlich begrüßt. Zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur sind jedoch vor allem höhere Investitionen nötig. "Wir haben das Problem, dass zahlreiche planfestgestellte Verfahren in den Schubladen liegen, und das Geld aus Berlin fehlt, um diese zu realisieren", sagte der Kammerpräsident. Diesen Projekten drohe das Aus, weil die Genehmigungen nur befristet gültig seien.
Kammerpräsident fordert: Keine Gewerbesteuer für Freie Berufe
München (27.02.03) - "Wenn die Angehörigen der Freien Berufe jetzt auch noch Gewerbesteuer zahlen sollen, dann bedeutet dies das Ende vor allem für viele kleine und mittlere Ingenieurunternehmen." Mit diesen Worten beschrieb der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, das drohende Szenario, sollte des Bundesfinanzministeriums Überlegungen realisieren, die Gewerbesteuer in eine reine Gewinnsteuer umzuwandeln. "Viele Ingenieure sind wegen der Investitionsschwäche öffentlicher und privater Auftraggeber und der Auszehrung der Eigenkapitaldecke ohnehin in ihrer Existenz bedroht. Wenn jetzt auch noch eine Gewerbesteuerpflicht kommt, dann wird Hans Eichel zum Totengräber des Freien Berufs", sagte Kling.
Jetzt noch die komplette Eigenheimzulage nutzen
München (19.02.03) - Der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, hat alle Bauwilligen dazu aufgerufen, die Eigenheimzulage noch vor deren Kürzung komplett zu nutzen. "Wer ein Haus bauen oder kaufen will, sollte noch im Frühjahr einen Kaufvertrag unterschreiben oder einen Bauantrag stellen", so der Kammerpräsident. Voraussichtlich Anfang April und nicht wie vorgesehen rückwirkend zum ersten Januar werden die Änderungen der staatlichen Förderung in Kraft treten. "Die Kürzungen sind Gift für die Baukonjunktur, auch wenn sie jetzt etwas abgeschwächt werden", sagte Kling.
Kling:
München (31.01.03) - Licht und Schatten sieht der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr. Ing. e.h. Karl Kling, beim Masterplan Bürokratieabbau von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. "Eine Abschaffung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) lehnen wir rundweg ab", sagte Kling. Wer dies fordere, öffne dem Pfusch am Bau Tür und Tor. Die traditionsreiche deutsche Baukultur gehe dabei zu Grunde. Die Baupreise seien ohnehin am Boden, die wirtschaftliche Lage vieler Ingenieurbüros sei bedrohlich. "Zum Wohle der Allgemeinheit, aus Gründen des Verbraucherschutzes und zur Förderung der Baukultur brauchen wir einen fairen Wettbewerb der Ideen, keinen ruinösen Preiskampf", so der Kammerpräsident.
Deregulierung und Entbürokratisierung jetzt - Freiräume schaffen für wirtschaftliche Initiative!
München (31.01.03) - Der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, hat die Kammermitglieder im Freistaat Bayern aufgerufen, sich an der am Freitag, 31. Januar 2003 beginnenden Umfrage der von der Bayerischen Staatsregierung eingesetzten Hensler-Kommission zum Thema Deregulierung und Entbürokratisierung zu beteiligen. "Unser Land", so Kling, "muss sich dringend vom Ballast überflüssiger Vorschriften, Gesetze und Normen befreien." Mutige Reformen müssten dazu beitragen, die Konjunktur wieder in Schwung zu bringen und dringend benötigte Freiräume für die Wirtschaft zu schaffen.
Reale Einkommen der Ingenieure sind seit Jahren rückläufig - wider besseres Wissen reagiert der Bund nicht
München (30.01.03) - Der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, fordert eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Ingenieure und Architekten: "Die realen Einkommen der Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland sinken seit Jahren, und der Bund reagiert wider besseres Wissen nicht auf diese existenzbedrohliche Situation", so der Kammerpräsident. Es sei dringend an der Zeit, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) zu novellieren.
Ingenieurpreis 2003 "Ressourcenschonendes Bauen": Bayerische Ingenieurekammer-Bau zeichnen vier Wettbewerbsbeiträge aus
München (17.01.03) - Im festlichen Rahmen des 11. Bayerischen Ingenieuretags hat der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, im ICM der Neuen Messe München die Preisträger des Ingenieurpreises 2003 "Ressourcenschonendes Bauen" ausgezeichnet. 20 Teilnehmer hatten ihre Arbeiten eingereicht und sich der kritischen Prüfung durch die Mitglieder des Preisgerichts unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich gestellt. Die Jury prämierte vier Beiträge und vergab zwei zweite und zwei dritte Preise.