Rechnungshof bestätigt Einschätzung der Ingenieure: In die Staatsstraßen in Bayern wird zu wenig investiert
München – Der Zustand der Staatsstraßen und Brücken in Bayern verschlechtert sich immer mehr. Was Autofahrern seit Jahren ein Dorn im Auge ist, und was von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau immer wieder angemahnt wurde, wird nun auch durch den jüngsten Bericht des Bayerischen Obersten Rechnungshofs gestützt: In die Infrastruktur des Freistaats muss dringend mehr investiert werden, um zumindest deren Bestand zu sichern.
Bayerische Ingenieurekammer-Bau bezieht neue Räume in der Nymphenburger Straße in München
München – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist ab sofort unter neuer Adresse zu erreichen. In der Nymphenburger Straße in München hat die berufsständische Vertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern neue, moderne Büroräume bezogen. Dort wurden die bislang auf drei Mieteinheiten verteilten Referate der Kammer auf einer Etage vereint.
München – Die Investitionszurückhaltung öffentlicher und privater Auftraggeber ist ausschlaggebend für die dramatisch schlechte wirtschaftliche Situation vieler Ingenieurbüros. „Wenn nicht bald die Einsicht wächst, dass Investitionen in die Infrastruktur Investitionen in die Zukunft sind, dann werden in den kommenden Monaten erneut viele Ingenieurbüros schließen müssen“, kommentierte Präsidentin Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.
Die Frage, ob neben den bereits bestehenden hohen Bauwerken weitere hohe Gebäude in München realisiert werden dürfen, erregt derzeit die Gemüter. Es gibt vehemente Befürworter und entschiedene Gegner. Und so gestaltet sich auch die Diskussion. Sie wird leider von Emotionen überfrachtet.
Pressemitteilung
München (28.09.04) – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und ihr bisheriger Geschäftsführer Torsten Knopp gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege.
Die Aufgaben des Geschäftsführers werden bis auf weiteres von Präsidentin Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl und Justitiar Dr. Andreas Ebert wahrgenommen.
Kammer veranstaltet Kolloquium und Workshops zum „Bauen im Bestand“
München (27.09.04) – Planen und Bauen im Bestand wird künftig mehr denn je den Alltag von Ingenieuren, Architekten und Bauwirtschaft bestimmen. Seit einigen Jahren wächst das Bewusstsein, dass eine Investition in ein bereits vorhandenes Gebäude oder in bestehende Infrastruktur wirtschaftlich oft sinnvoller ist als Abriss und Neubau und dass damit gleichzeitig wichtige Stadt- und Siedlungsstrukturen erhalten werden können. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau nimmt diese Entwicklung zum Anlass, den Fokus künftig verstärkt auf das „Bauen im Bestand“ zu richten. Ein Kolloquium, das im Rahmen der Messe Expo Real in München am 04.10. von 10.00 bis 11.30 Uhr in Raum B11, Halle B1 veranstaltet wird, bildet den Auftakt zu einer Reihe von Workshops zu diesem Thema.
Ingenieure weisen Anschuldigungen von Richard Weidinger entschieden zurück
München – „Die Äußerungen von Herrn Richard Weidinger, Vorsitzender des Vereins Ethik-Management der Bayerischen Bauindustrie, sind ein verzweifelter Versuch, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben um davon abzulenken, dass sich in den eigenen Reihen unter Umständen mehrere größere schwarze Schafe befinden könnten. Und das wäre für einen Verein, der sich dem „Ethik-Management“ verschrieben hat, ja durchaus peinlich.“ Dies sagte die Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl. Weidinger hatte in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 04. August behauptet, Ingenieure und Architekten seien zentrale Glieder bei Bestechungen am Bau.
Preisträger des Schülerfotowettbewerbs b[u]ild.ing 2004 ausgezeichnet
München (21.07.04) – Aus nahezu 100 Beiträgen hat eine Jury die Preisträger des landesweiten Schülerfotowettbewerbs b[u]ild.ing 2004 ermittelt, der von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ins Leben gerufen und von zahlreichen Ingenieurverbänden im Freistaat unterstützt wurde. Wettbewerbsaufgabe war, ein Ingenieurbauwerk, ein Bauwerksdetail oder eine andere von Ingenieuren erbrachte Leistung zu fotografieren und Nutzung, Funktion, Entstehungsgeschichte und Herstellungsverfahren zu beschreiben. Dadurch sollten die Schülerinnen und Schüler angeregt werden, sich mit ihrer „gebauten Umwelt“ auseinander zu setzen.
Ausstellung zeigt über 160 Jahre Geschichte der Eisenbahnbrücken in Augsburg
München – Eine spektakuläre Demonstration aktueller Ingenieurbaukunst steht allen Technik-Interessierten in Augsburg-Hochzoll am Mittwoch, 16. Juni, bevor: Ab 7.00 Uhr morgens wird der zweite Überbau der neuen Eisenbahnbrücke über den Lech geschoben. Begleitend hierzu ist in der Fachhochschule Augsburg ab Donnerstag eine Ausstellung zu sehen, welche die Geschichte der vier Eisenbahnbrücken an dieser Stelle nachzeichnet. Die Ausstellung wird gemeinsam von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und der Fachhochschule München präsentiert.
Kammer weist die anmaßenden Äußerungen des VUBIC zur HOAI mit aller Entschiedenheit zurück
München – Mit großem Befremden hat der Vorstand der Bayerische Ingenieurekammer-Bau sowohl Form als auch Inhalt der jüngsten Pressemitteilung des Verbands Unabhängig Beratender Ingenieure und Consultants e.V. (VUBIC) zur Kenntniss gennommen. „Es ist grotesk“, so Kammerpräsidentin Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, „wenn ein kleiner, 400 Unternehmen vertretender Verband sich anmaßt, im Namen der deutschen Ingenieurunternehmen zu sprechen.“ Dies umso mehr, so Aschl weiter, da der VUBIC sich mit seiner Forderung nach Abschaffung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) aus der Solidargemeinschaft der Kammern und Verbände der Ingenieure und Architekten verabschiedet. Diese kämpfen seit langem im Einklang mit zahlreichen Länderregierungen und öffentlichen Auftraggebern für den Fortbestand einer reformierten HOAI.
Ingenieure im Gespräch mit Politikern und Vertretern der Verwaltungen
München – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau bietet durch ihre Regionalkonferenzen sowohl Ingenieuren als auch Politikern und Vertretern der öffentlichen Verwaltungen eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Debatten über Sparmaßnahmen, den maroden Zustand der Infrastruktur, das Maut-Debakel oder die Verwaltungsreform in Bayern besteht hierzu großer Bedarf. Die „Regionalkonferenz Schwaben“ findet am 05. Juli 2004 ab 15.15 Uhr in der bigBOX Allgäu in Kempten statt.
München – Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau lobt zum vierten Mal nach 1999, 2001 und 2003 den Ingenieurpreis aus. Das Thema lautet: „Ingenieure Bauen im Bestand“ – für alle im Bauwesen Tätigen ist dies ständige Praxis und Herausforderung zugleich. Die Preisträger des mit 8750 Euro dotierten Preises werden beim 13. Bayerischen Ingenieuretag im Januar 2005 bekannt gegeben.
Ingenieure fordern Staatsregierung zu verstärkten Investitionen in die Infrastruktur auf
München – Die Mitglieder der IV. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau haben in ihrer Frühjahrs-Sitzung am 22. April eine Resolution verabschiedet. In dieser wird die Bayerische Staatsregierung aufgefordert, die Investitionen in Planung, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur zu verstetigen. Der Bayerische „Sparhaushalt“, so die Ingenieure, wird zu einem verstärkten Abbau von qualifizierten Stellen im Bauwesen führen. Dies führt zu einer Vernichtung von über Jahrzehnte aufgebauten Ingenieurkompetenzen.
Fehlende Investitionen der öffentlichen Hand: Viele Ingenieure sind in ihrer Existenz gefährdet
München – Bedrückende Erkenntnisse über die Lage der Ingenieurbüros in Bayern liefert die Konjunkturumfrage Frühjahr 2004 der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, deren Ergebnisse nun vorliegen. Rund 300 Ingenieure hatten sich an der dreiwöchigen Befragung beteiligt. Demnach bezeichnen knapp die Hälfte der Ingenieure die allgemeine Geschäftslage ihres Büros als „befriedigend“, 20,9 Prozent als „schlecht“. „Die Lage ist dramatisch“, kommentierte die Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, die Werte. „Sollte die Investitionsverweigerung der öffentlichen Hand anhalten, droht nicht nur der Verlust zahlreicher Arbeitsplätze, sondern auch von Innovationskraft und Know-how“, so Aschl weiter.
Karlheinz Gärtner in den Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt
München/Berlin (24.03.04) – Ltd. BD Dipl.-Ing. Karlheinz Gärtner, Leiter des Straßenbauamts München und Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, wurde am Montag, 22.03.04, von den Delegierten der 34. Bundeskammerversammlung in Berlin als Vertreter der Freiwilligen Mitglieder in den Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt. Die Bundesingenieurkammer vertritt die Interessen von 42.000 Ingenieuren in den deutschen Länderingenieurkammern auf Bundesebene.
Einsendeschluss für den Schülerfotowettbewerb „b[u]ild.ing 2004“ bis 28. Mai verlängert
München – Intensiv, so lautet eines der Ziele der Schülerfotowettbewerbs „b[u]ild.ing 2004“ der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, sollen sich Schülerinnen und Schüler mit ihrer gebauten Umwelt auseinander setzen. Ganz offensichtlich stößt diese Themenstellung auf großes Interesse. Denn von verschiedener Seite wurde bei der Kammer angefragt, ob es nicht möglich sei, den Einsendeschluss für den Schülerfotowettbewerb b[u]ild.ing 2004 zu verlängern.
„Mach Dir ein Bild vom Ingenieurberuf“: Endspurt für den Schülerfotowettbewerb b[u]ild.ing 2004
München – Noch bis zum 19. März 2004 haben Schülerinnen und Schüler der bayerischen Gymnasien, Fachoberschulen und Berufs-oberschulen Zeit, ihre Beiträge zum Schülerfotowettbewerb „b[u]ild.ing 2004“ der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und der Ingenieurverbände in Bayern einzureichen. Das Bauwesen bietet jungen Menschen, die sich für einen Ingenieurberuf interessieren, eine breite Palette an Tätigkeiten und hervorragende Karrierechancen. Der Schülerfotowettbewerb soll dazu beitragen, das Interesse am Ingenieurberuf zu wecken und sich mit der gebauten Umwelt auseinander zu setzen. Die Preisträger werden beim Aktionstag „Zukunft BAUEN“ am 2. April in München gekürt.
b[u]ild.ing 2004 – BayIKaBau startet landesweiten Schülerfotowettbewerb
München – Menschen bewegen sich täglich in einer Welt, die geprägt ist von Ingenieuren und ihren Werken. Wir wohnen und arbeiten in behaglich geheizten oder gekühlten Häusern, wir nutzen Straßen und Radwege, Brücken und Tunnels. Die faszinierende Vielfalt der Aufgaben, die der Beruf des Ingenieurs im Bauwesen mit sich bringt, wird oft erst auf den zweiten Blick deutlich. Der Schülerfotowettbewerb b[u]ild.ing 2004, den die Bayerische Ingenieurekammer-Bau gemeinsam mit Ingenieurverbänden in Bayern ins Leben gerufen hat, soll dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schülern sich vertraut machen mit dem, was Ingenieure planen und bauen. Daher gilt ab 30. Januar 2004:
„Mach’ Dir ein Bild vom Ingenieurberuf!“
Aschl: Der Bachelor-Abschluss qualifiziert nicht ausreichend für den Beruf des Ingenieurs im Bauwesen
München – Eindringlich hat die Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, vor einer zu starken Fixierung auf die vermeintlich international angesehenen Studienabschlüsse „Bachelor“ und „Master“ gewarnt. „Es muss uns doch zu denken geben“, so Aschl, „dass inzwischen selbst die amerikanischen Bauingenieure ihren eigenen Bachelor-Abschluss als nicht mehr ausreichend erachten, Studierende für den Ingenieurberuf zu qualifizieren.“ Qualitätssiegel Nummer eins müsse der Abschluss als „Diplom-Ingenieur“ bleiben, so Aschl. Dies auch deshalb, weil der Bachelor als Kurzzeitstudium mit abgesenktem Niveau derzeit im europäischen Raum, wo mindestens vier Studienjahre gefordert werden, nicht anerkannt wird.
Bayerische Ingenieurekammer-Bau zeichnet Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling mit der Ehrenmedaille aus
München – Mit ihrer Ehrenmedaille würdigt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau Persönlichkeiten, die sich um die Kammer und den Berufsstand der Ingenieure in besonderer Weise verdient gemacht haben. Beim 12. Bayerischen Ingenieuretag am 30. Januar 2004 in München wird diese Auszeichnung erstmals vergeben. Der Kammervorstand hat beschlossen, die Ehrenmedaille an Herrn Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling, vom 27.11.1991 bis 27.11.2003 Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, zu verleihen.